Episode 39 – Amazon als Kunde: Einblick in Vendor Central
Erhalten Sie Einblick in Amazon Vendor Central: Vorteile, Herausforderungen und Erfahrungen beim direkten Verkauf an Amazon als Lieferant über deren B2B-Plattform.
Entdecken Sie Marketing Automation in dieser Episode des wemarket Podcasts, in der wir Chancen und zentrale Maßnahmen beleuchten! Jetzt reinhören!

Der heutige Gast ist Lasse Winther Jørgensen, der als Growth Partner bei wemarket tätig ist. In dieser Episode 7 unserer Podcastserie führen Lasse und Gastgeber Thomas Haurum ein informatives Gespräch über Marketing Automation, ein aktueller Trend und zugleich eine praktische Investition, die eine gute Rendite (ROI) ermöglicht.
Mit Marketing Automation können Sie Botschaften beispielsweise per E-Mail oder SMS vollautomatisch an Kunden versenden. Marketing Automation ist bereits seit Langem ein heißes Thema im Marketing, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass dieser Trend an Bedeutung verliert.
Unternehmen wie Abo-Dienste – zum Beispiel Spotify, Netflix und HBO – sind besonders stark im Bereich Marketing Automation. Sie verstehen es, ihren Nutzern/Kunden wertbasierte Angebote zu unterbreiten, wobei es nicht immer nur um den Kauf geht. Ein Beispiel ist Spotify: Nutzer können Werbung vermeiden und ihre Lieblingssongs selbst auswählen. Spotify kommuniziert besonders wertorientiert.
Ein weiteres Beispiel: Sie erhalten eine E-Mail von einem Streamingdienst – etwa Netflix – sobald eine neue Staffel einer Serie verfügbar ist, die Sie gerade schauen. Das ist genau Marketing Automation und bietet ein personalisiertes Nutzererlebnis.
Zu Beginn ist es entscheidend, von Anfang an das richtige CMS-System auszuwählen. Prüfen Sie, was Sie bereits nutzen, und wählen Sie anhand dessen. Falls Sie schon ein CMS im Einsatz haben, können Sie auf ein anderes System mit besseren Integrationen wechseln. Bei einem geeigneten CMS sollten Sie sich über die vorhandenen Integrationen informieren.
Nehmen wir als Beispiel ein fiktives Unternehmen mit Shopify – hierfür gibt es perfekte Integrationen. Das fiktive Unternehmen verkauft T-Shirts und möchte wissen, wie es mit Marketing Automation loslegen kann. Es ist nicht nur wichtig, gleich das passende System zu wählen, sondern auch viel einfacher, wenn das Setup von Anfang an stimmt.
Das T-Shirt-Unternehmen profitiert davon, eine Google-Suche durchzuführen. Schnell wird es feststellen, dass Shopify hervorragend mit dem System Klaviyo integriert werden kann. Klaviyo ist derzeit sehr gefragt und vermutlich die Wahl dieses Unternehmens.
Nach der Systemauswahl geht es darum, Daten zu den Personen/potenziellen Kunden zu erfassen, an die das Unternehmen Newsletter versenden möchte. Vielleicht liegen bereits zahlreiche Einwilligungen für den Newsletterversand vor, die aber noch nicht genutzt wurden. Es kann sein, dass potenzielle Kunden lange nichts vom Unternehmen gehört haben oder nur eine einzige E-Mail pro Woche erhalten.
Hat das Unternehmen in diesem Beispiel nur wenige Newsletter-Abonnenten (Permissions), gilt es, mehr zu gewinnen. Doch auch für Firmen mit vielen Permissions gilt: Je mehr Abonnenten, desto besser. Laut Lasse ist es fast egal, ob Sie zuerst die Datenflüsse aufbauen oder Daten sammeln.
Viele bestehende Unternehmen könnten von der Datensammlung, dem Aufbau von Automatisierungen (Flows) und dem Start mit Marketing Automation deutlich profitieren – selbst wenn sie bereits lange Listen potenzieller Kunden haben.
Angenommen, das T-Shirt-Unternehmen betreibt einen Onlineshop mit Shopify und ist mit Klaviyo integriert. Das Unternehmen verfügt über 10.000 Permissions und möchte nun die Automatisierung einrichten.
Als Erstes sollte der Willkommensflow erstellt und sichergestellt werden, dass dieser optimal funktioniert. Entscheidend ist, dass der Newsletter-Empfänger sich aktiv angemeldet hat.
Anschließend gilt es, eine sinnvolle Kapitalrendite (ROI) mit dem gewählten System – beispielsweise Klaviyo – zu erzielen. Eine konkrete Maßnahme zur Steigerung des ROI ist die Einrichtung von Marketing Automation, die automatisch eine E-Mail an Kunden sendet, wenn sie Produkte in den Warenkorb gelegt, aber den Kauf nicht abgeschlossen haben (abgebrochener Warenkorb/Abandoned Basket/Cart). Es ist ratsam, solche Automatisierungen möglichst früh im Prozess einzurichten.
Schließt der Empfänger den Kauf nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ab, kann eine weitere E-Mail folgen. Das T-Shirt-Unternehmen könnte zum Beispiel am nächsten Tag eine Erinnerung versenden und – bei etwas offensiverem Marketing – eine dritte E-Mail mit Link zu den Produkten im verlassenen Warenkorb.
Dieses Marketing Automation-Setup ist definitiv Schritt zwei, um eine gute Rendite (ROI) zu erzielen.
Eine weitere Testmöglichkeit: Prüfen Sie, ob versendete Newsletter besser performen, wenn Emojis in der Betreffzeile verwendet werden oder nicht. Ein weiteres Beispiel: Versenden Sie Newsletter mit unterschiedlichem Inhalt, um herauszufinden, welche Variante häufiger geöffnet wird. Hier lassen sich leicht 4-5 Prozentpunkte bei der Öffnungsrate gewinnen.
Wichtig ist, klein zu starten und alle Maßnahmen gründlich zu testen, anstatt gleich zu groß einzusteigen und die Prozesse sich selbst zu überlassen.
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