Episode 39 – Amazon als Kunde: Einblick in Vendor Central
Erhalten Sie Einblick in Amazon Vendor Central: Vorteile, Herausforderungen und Erfahrungen beim direkten Verkauf an Amazon als Lieferant über deren B2B-Plattform.
Erhalten Sie unverzichtbare Tipps, wie Sie mit Google Ads mehr B2B-Leads generieren können - in dieser Episode des WeMarket Podcasts!

In dieser Folge unserer Podcastreihe haben wir erneut Mark Blandebjerg ins Studio eingeladen. Mark ist Head of Google Ads bei WeMarket und hat im Laufe der Zeit mit vielen spannenden Cases gearbeitet. In dieser Episode sprechen wir darüber, wie Sie mit Google Ads mehr Conversions erzielen und wie Sie dabei am besten vorgehen. Wir beleuchten einige konkrete Praxisbeispiele.
Hören Sie rein und erfahren Sie mehr. Außerdem haben wir die wichtigsten Erkenntnisse für Sie zusammengefasst, die Sie hier nachlesen können:
Zunächst ist es wichtig, zwischen Makro- und Mikrokonversionen zu unterscheiden. Mikrokonversionen sind – wie der Name schon vermuten lässt – kleine Handlungen der Nutzer, die später zu einer Makrokonversion führen können. Ein Beispiel für eine Mikrokonversion kann sein, dass der Nutzer einen Blogbeitrag auf der Website liest oder sich für den Newsletter anmeldet. Es handelt sich also um kleinere Aktivitäten, die den Nutzer enger an Ihre Marke binden und letztlich zu einem Kauf führen können. Mit anderen Worten: Mikrokonversionen zeigen das Interesse eines Nutzers an Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten oder Dienstleistungen.
Makrokonversionen hingegen sind Aktionen, die direkt zu einem Verkauf führen. Eine Makrokonversion ist in der Regel eine abgeschlossene Transaktion.
Um wertvolle Conversions zu erzielen, ist es notwendig, die Customer Journey zu verstehen. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden – was passiert, wenn jemand auf Ihre Website klickt? Zuerst werden sie sich wahrscheinlich Ihre Dienstleistungen oder Produkte genauer ansehen und sich dann weiter auf der Seite umschauen – beispielsweise einen Blogbeitrag oder Ähnliches lesen. Bei weiterem Interesse werden sie sich vermutlich über Preise oder Kontaktinformationen informieren.
Kunden, die bereits gezielt nach Kontaktinformationen und Preisen gesucht haben, sind bereits weit in der Customer Journey fortgeschritten. Hier handelt es sich um Mikrokonversionen, die schnell in Makrokonversionen umgewandelt werden können. Diese Nutzer befinden sich bereits im Überlegungsprozess, sind aber noch nicht zum Kauf übergegangen. Setzen Sie deshalb beispielsweise die Kontaktseite als Ziel in Ihren Google Ads Kampagnen. So erhalten Sie deutlich mehr qualifizierte und ernsthafte Anfragen, die zu echten Verkäufen führen können.
Wenn Sie die Customer Journey analysieren, werden Sie feststellen, dass die Qualität der Anfragen steigt. Dadurch erhalten Sie mehr Conversions, liefern Google mehr relevante Daten und erreichen letztlich noch gezielter kaufbereite Nutzer.
Im besprochenen Beispiel handelt es sich um einen Kunden, der mehr Leads generieren möchte. Er verkauft hochwertige und kostenintensive Dienstleistungen, weshalb zwischen den einzelnen Conversions vergleichsweise viel Zeit vergeht, bis sie zu einem Kunden werden. Die Google Ads Kampagnen generieren etwa 6 Conversions innerhalb von 30 Tagen. Für eine optimale Nutzung von Smart Bidding sind jedoch mindestens 15-30 Conversions in diesem Zeitraum notwendig. Erst dann funktioniert die Automatisierung wirklich effizient. Auf diese Weise entsteht eine Datenbasis, mit der Google gezielt neue potenzielle Kunden und Zielgruppen identifizieren kann.
Deshalb begann Mark, die zuvor beschriebene Customer Journey zu analysieren, die in diesem Fall recht lang war. Anschließend begann er, Mikrokonversionen zu tracken, also zum Beispiel Nutzer, die sich die Kontaktseite angesehen haben. In der Folge verzeichnete das Unternehmen deutlich mehr Conversions. Die Mikrokonversionen wurden so in Makrokonversionen umgewandelt.
Darauf aufbauend lässt sich die Customer Journey weiterentwickeln – und auch Nutzer erreichen, die sich bisher nur die Leistungen angeschaut haben. Hier versucht man, jene Nutzer zu erreichen, die noch nicht so weit in der Journey vorangeschritten sind, aber dennoch Kaufpotenzial bieten.
Wenn Sie mit Google Ads starten, ist es äußerst wichtig, zunächst ein solides Fundament zu schaffen. Das wird Ihnen langfristig zugutekommen. Es lohnt sich, von Anfang an in eine professionelle Einrichtung zu investieren.
Denken Sie daran, Google bei der Suche nach den richtigen Kunden zu unterstützen. Auch wenn wir in früheren Episoden mehrfach betont haben, dass Sie Google vertrauen sollten, funktioniert es am besten, wenn Sie Google aktiv unterstützen. Google ist letztlich nur so intelligent wie die Daten, die Sie zur Verfügung stellen. Je mehr Conversions Google erhält, desto besser erkennt das System Gemeinsamkeiten zwischen den Nutzern und findet potenzielle Neukunden.
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