Episode 39 – Amazon als Kunde: Einblick in Vendor Central
Erhalten Sie Einblick in Amazon Vendor Central: Vorteile, Herausforderungen und Erfahrungen beim direkten Verkauf an Amazon als Lieferant über deren B2B-Plattform.
Erhalten Sie Einblicke in die Webshop-SEO-Analyse und erfahren Sie, wie Sie Ihren Umsatz garantiert steigern können - in dieser Episode des WeMarket Podcasts!

Diese Episode unserer Podcastreihe beschäftigt sich mit der SEO-Analyse. Es gibt die klassische SEO-Analyse und dann gibt es unser speziell entwickeltes Analysemodell zur Bewertung und Einstufung einzelner Suchbegriffe. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mehr darüber, was genau dieses besondere Analysemodell ist, und wir gehen außerdem darauf ein, was eine traditionelle SEO-Analyse umfasst.
SEO steht für Suchmaschinenoptimierung, und die Nutzung sowie Optimierung von Suchbegriffen ist ein wesentlicher Bestandteil der SEO-Maßnahmen eines Unternehmens. Daher ist es relevant, zu betrachten, wie man hier optimieren kann, um den größtmöglichen Wert aus der Investition in Google Ads oder andere SEO-Investitionen zu ziehen.
Danni Jessen ist heute unser Gast im Podcaststudio. Er arbeitet immer mit einer ganz speziellen Keyword-Analyse, über die Sie in diesem Beitrag mehr erfahren können. Danni ist seit seiner Ausbildung bei WeMarket und betreut einige unserer größten Kunden – die Hälfte davon sind Unternehmen mit eigenem Webshop.
Mein Name ist Thomas und ich bin Gründer von WeMarket.
In dieser Episode unseres Videopodcasts erfahren Sie, wie Sie Ihr Google Ads Setup analysieren und daraus ableiten, mit welchen Suchbegriffen Sie arbeiten sollten.
Wir sagen, dass Sie mit dieser Herangehensweise garantiert Ihren Umsatz steigern.
Viel Spaß beim Zuhören.
Thomas (T): Willkommen zur Episode 9 des WeMarket Videopodcasts.
Ich freue mich, dass Danni heute im Studio ist. Herzlich willkommen.
Danni (D): Vielen Dank.
T: Du bist SEO-Spezialist bei WeMarket und betreust einige sehr große SEO-Kunden. Heute sprechen wir über ein Thema, das ich unglaublich spannend finde, und genau deshalb habe ich dich eingeladen.
Wir nennen es die Bubble-Analyse – im Grunde geht es aber darum, dass es eine Methode gibt, mit der man seine Google Ads Daten so auswertet, dass man genau weiß, auf welche Suchbegriffe man im SEO setzen sollte, um einen garantierten, nahezu garantierten Umsatz zu erzielen. Für mich ist das die bislang strategischste Maßnahme, die man im SEO treffen kann, wenn man Umsatz sicherstellen möchte.
Ich hoffe, das klingt nicht zu kompliziert. Aber so oder so – mit deiner Unterstützung werden wir heute alle etwas schlauer. Ich hoffe, du bist bereit.
D: Auf jeden Fall.
T: Dann nimm uns doch bitte einmal von Anfang an mit.
T: Was ermöglicht diese Methode konkret?
D: Vereinfacht gesagt, ermöglicht diese Methode, Google Ads Daten – also E-Commerce-Daten – mit Suchbegriffen zu verknüpfen, um zu sehen, welches Keyword in Google historisch betrachtet welchen Umsatz in Google Ads generiert hat. Das klingt vielleicht simpel, ist aber in der Praxis äußerst wertvoll, wenn man es einmal angewendet hat.
Ganz konkret ist die Analyse so aufgebaut, und daher nennen wir sie auch Bubble-Analyse: Man erhält eine Vielzahl an Bubbles. Auf der einen Achse sieht man die organischen Impressionen in Google über einen Zeitraum von 12 Monaten.
T: Ja, 12 Monate.
D: Genau, 12 Monate. Und auf der anderen Achse sieht man die durchschnittliche Position, basierend auf den neuesten Daten – in diesem Fall von gestern.
Die Größe der Bubbles symbolisiert die Keywords selbst. Die Bubble-Größe kann zum Beispiel den Umsatz, die Anzahl der Transaktionen oder auch beliebige andere Werte darstellen. Bei ähnlichen Kunden kann es auch die Anzahl der erreichten Conversions sein.
Das ist also für alle relevant – egal ob es um Leads oder andere Ziele geht. Wichtig ist nur, dass Sie einen größeren Betrag, mindestens 250.000, für Suchanzeigen in Google Ads investiert haben.
T: Ja, für Suchanzeigen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Suchanzeigen und Shopping-Anzeigen.
Ich kann den Zuschauern und Zuhörern nur sagen: Das hier ist die beste Analyse, um herauszufinden, auf welche Keywords Sie setzen sollten – vorausgesetzt, Sie haben in den letzten 12 Monaten mindestens 250.000 Euro für Google Ads Suchanzeigen ausgegeben.

T: Aber was zeigt die Analyse konkret… nehmen wir als Beispiel das Keyword Herrenshorts. Dann weiß man, welchen Umsatz dieses Keyword über Google Ads erzielt hat.
Ist das so?
D: Ja, diese Daten liegen aus Google Ads vor – Conversion-Rate, Transaktionen, Umsatz usw.
Und genau hier wird es spannend. Wenn Sie diese Daten mit den organischen Ergebnissen kombinieren, können Sie beispielsweise sehen, dass Sie aktuell auf Position 8 zum Keyword Herrenshorts liegen.
T: Okay, Position 8 organisch zum Keyword Herrenshorts.
D: Genau, nehmen wir an, das ist der Fall, und es gibt 30.000 bis 40.000 Impressionen in den letzten 12 Monaten – wiederum organisch. Und nehmen wir an, über Google Ads wurde mit diesem Keyword ein Umsatz von 20.000 Euro erzielt.
T: Ja, also Umsatz über dieses Keyword.
D: Genau, mit diesem Keyword. Dann sieht man, dass die Größe der Bubble für den Umsatz steht. Sie sehen also: Wir befinden uns auf Position 8, es gibt Verbesserungspotenzial, es gibt 30.000 oder 40.000 Impressionen – das heißt, es gibt historisch eine relevante Suchnachfrage. Das ist ein Keyword, bei dem man schnell erkennt, dass hier Potenzial besteht.
Früher hat man eher auf Suchvolumen, aktuelle Position und irgendwie auf Wettbewerb geschaut. Aber E-Commerce-Daten blieben meist außen vor. Genau das macht unsere Analyse so wertvoll: Sie bringt die E-Commerce-Daten direkt und übersichtlich in Ihre Keyword-Analysen ein. Und wenn man Zugriff auf Google Analytics, Google Ads und die Search Console hat, dauert es vielleicht fünf Minuten, bis diese sehr gute Analyse steht.
T: Ja, und wir können gerne deine E-Mail in die Shownotes aufnehmen, damit man dich für diese Analyse kontaktieren kann.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Wenn Sie bei Google Ads mit Herrenshorts einen Umsatz von 20.000 Euro erzielt haben und 100 Nutzer geklickt haben, lässt sich anhand der Klickrate und der Anzahl der Suchanfragen eine Prognose erstellen, was bei einer besseren organischen Position möglich wäre. Wechseln Sie zum Beispiel von Position 8 auf Position 4, lässt sich der zu erwartende Umsatzanstieg berechnen.
Angenommen, der Umsatz steigt beim Wechsel von Position 8 auf 4 um 100.000 Euro, können Sie abschätzen, was es kostet, diese Verbesserung zu erzielen. Das ist der Kern der Analyse.
Wichtig ist: Das Keyword, das Sie für Ihre organische Optimierung auswählen, generiert nachweislich Umsatz. Es ist bewiesen, dass Nutzer kaufen. Manchmal kann es vorkommen, dass man auf ein Keyword optimiert, das Sortiment für Shorts aber gar nicht relevant ist – mit dieser Methode weiß man es, denn es handelt sich um historische Daten. Sie kennen auch die CTR und können daher Rückschlüsse auf die organische Performance ziehen.
Das ist wirklich genial, also sollten Sie unbedingt eine solche Bubble-Analyse durchführen lassen.
Das ist natürlich nicht für jeden geeignet, aber diese Analyse ist äußerst wertvoll.
D: Vielleicht zum Abschluss noch ein kleiner Hinweis: Google Ads entwickelt sich dahin, dass Suchanzeigen immer weniger im Fokus stehen. Stattdessen rücken Formate wie Performance Max in den Vordergrund.
Das bedeutet, dass diese Methode – sagen wir in 12 Monaten – vermutlich nicht mehr in gleicher Form möglich sein wird, weil Sie weniger gezielt sehen können, welches Keyword konkret welchen Umsatz generiert.
T: Was ich aber denke: Große Shops können ihre Daten auch rückwirkend betrachten, beispielsweise bis 2014. Dort finden sich Keywords, auf die sie – etwa von Position 9 auf 5 – organisch optimieren sollten, weil diese historisch über Google Ads Umsatz gebracht haben. Doch oft werden mit der SEO-Agentur andere Schwerpunkte gesetzt, etwa auf besonders populäre Keywords.
Ich verstehe, dass diese Vorgehensweise ein Ablaufdatum hat. Aber für die Zeit davor ist die vorhandene Datenbasis extrem relevant.
D: Absolut richtig.
T: Es gibt so viele Nischen-Keywords, gerade wenn in Google Ads mit Broad Match gearbeitet wurde. Diese Daten kann man hervorragend für die SEO-Optimierung nutzen.
D: Ganz genau.
T: Und das Interessante ist: Es ist oft leichter, auf diese Keywords zu ranken als auf die ganz großen Wettbewerbsbegriffe – und wir wissen, dass sie Umsatz bringen.
D: Richtig.
T: Ja, irgendwann ist Schluss, aber rückwirkend bleibt der Wert der Daten bestehen.
D: Ja, genau – diese Daten bleiben für immer erhalten.
T: Das gilt auch für die Google Ads Konten, die Unternehmen führen.
Okay – also, Sie dürfen dich gerne anschreiben.
D: Sehr gerne.
(Schreiben Sie an dj@wemarket.dk/dexx)
T: Wir bieten das für alle an – mal sehen, wie groß das Interesse ist.
Vielen Dank, Danni, dass du uns dieses Wissen nähergebracht hast.
D: Sehr gerne.
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