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Episode 1: Spare 1 € pro Klick! Und 3 weitere gute Tipps für Pricerunner

Erhalten Sie Tipps, wie Sie Geld pro Klick sparen können, und entdecken Sie 3 weitere wertvolle Ratschläge für Pricerunner in dieser Episode des WeMarket Podcasts!

07 Jan. 2025 11Min. AudioThomas HaurumThomas Haurum

Nach dieser Episode wissen Sie genau, was zu tun ist, um Ihre Klickpreise auf PriceRunner zu senken und das Beste aus Ihrem Einsatz herauszuholen.

Deshalb haben wir Natascha heute im Podcaststudio zu Gast. Sie ist Head of Social Media bei WeMarket und arbeitet seit Jahren mit PriceRunner für einen der größten Einzelhändler Deutschlands im Bereich Babybedarf. Zudem ist sie eine der wichtigsten Ansprechpartnerinnen unserer Kunden, wenn es um die Optimierung auf PriceRunner geht.

Sie ist bereit, ihre besten Tipps gemeinsam mit unserem Moderator Thomas zu teilen, der Natascha gebeten hat, die fünf wichtigsten Maßnahmen für nachhaltigen Erfolg auf PriceRunner zusammenzustellen.

 

Lesen Sie die gesamte Episode hier

In dieser Folge unseres Videopodcasts lernen Sie unter anderem, wie Sie dauerhaft 1 € pro Klick auf PriceRunner sparen können.

Außerdem gibt es weitere Tipps, wie Sie Ihr Budget auf PriceRunner noch effektiver einsetzen.

Viel Spaß dabei!

 

Thomas (T): Willkommen zur Episode 1 unseres neuen WeMarket Videopodcasts.

Heute ist unsere Head of Social dabei. Das bist du, Natascha.

Und du wirst uns ein bisschen mehr über PriceRunner verraten. Denn ich habe gehört, dass man tatsächlich 1 € pro Klick sparen kann – und du hast noch ein paar andere Tipps mitgebracht.

 

Natascha (N): Auf jeden Fall.

 

T: Ich möchte heute dein Wissen dazu anzapfen, wie man am besten Geld sparen kann.

 

2 Tipps, um 1 € pro Klick auf PriceRunner zu sparen

T: Viele Onlineshops sind ja auf PriceRunner vertreten und bieten einfach mit und zahlen über Jahre immer denselben Preis.

Das könnten zum Beispiel 4 € sein – und das schon seit fünf Jahren. Klar, wenn man nun 1 € pro Klick spart, summiert sich das enorm.

 

N: Genau. Es gibt sehr viele Tipps und Tricks für PriceRunner, die viele nicht voll ausschöpfen – das sehen wir auch bei vielen unserer Kunden.

Deswegen möchte ich dieses Wissen gerne weitergeben, damit mehr Händler ihre PriceRunner-Strategie optimieren können.

 

T: Du hast also ein paar Dinge vorbereitet – ich weiß nicht, ob es 3 oder 5 Tipps sind.

Auf jeden Fall wollen wir lernen, wie man 1 € pro Klick spart. Kannst du uns durch die erste, naheliegendste Optimierungsmöglichkeit auf PriceRunner führen?

 

N: Natürlich. Ich denke, wir starten damit, wie wir zuerst das gewünschte Sparpotenzial erreichen.

 

Tipp #1: EAN-Nummern für Ihre Produkte

N: Die erste Maßnahme ist, dass Sie EAN-Nummern für Ihre Produkte verwenden. PriceRunner funktioniert so, dass Ihre Produkte mit identischen Angeboten auf anderen Websites abgeglichen werden. Die Verknüpfung erfolgt über die EAN-Nummer jedes Produkts, sodass PriceRunner die Preise vergleichen kann.

Fehlen EAN-Nummern, muss PriceRunner die Zuordnung manuell vornehmen. Wenn keine EAN-Nummer vorhanden ist, wird Ihr Produkt nicht korrekt zugeordnet und erscheint weniger prominent.

Deshalb ist es wichtig, die EAN-Nummern einzupflegen. Der Vorteil: Sie sparen 0,50 € pro Klick, sobald die EAN-Nummer hinzugefügt ist, da PriceRunner weniger Aufwand hat.

PriceRunner muss dann keine manuelle Zuordnung mehr vornehmen und gibt diesen Vorteil in Form einer Kostenersparnis direkt an Sie weiter.

 

T: Das ist also eine Art Gebühr für alle, die keine EAN-Nummern verwenden.

Denn nur so kann PriceRunner die Produkte als identisch erkennen und vergleichen. Es ist also die EAN-Nummer, die alles verbindet.

Okay, das heißt: Mit EAN-Nummer sparen Sie dauerhaft 0,50 € pro Klick auf Ihr Produkt.

 

N: Ganz genau.

Das war die erste Hälfte – aber ich habe dir ja insgesamt 1 € versprochen, Thomas. Also kommen wir zu Tipp Nummer zwei.

 

Tipp #2: Sorgen Sie für Bewertungen

N: Der zweite Tipp dreht sich darum, dass PriceRunner für jeden Shop eine eigene Seite hat – nehmen wir als Beispiel thomasbabybiks.de.

Wenn Sie nach „Thomas Babybiks“ auf PriceRunner suchen, erscheint eine Shop-Seite mit einer Beschreibung Ihres Geschäfts, Informationen wie Standort, Lieferzeiten usw.

Dort gibt es auch einen Bereich, in dem Nutzer Ihre Seite bewerten können. PriceRunner legt großen Wert auf diese Bewertungen. Je mehr positive Bewertungen Sie haben, desto einfacher verkaufen Sie – denn Menschen vertrauen anderen Menschen.

Haben Sie innerhalb der letzten sechs Monate fünf Bewertungen gesammelt, erhalten Sie bei PriceRunner einen Vertrauensstatus – dann wissen sie: „Der macht das richtig, der Betreiber von Thomas Babybiks. Wir belohnen das.“

Das bedeutet für Sie eine weitere Ersparnis von 0,50 € pro Klick.

 

T: Wie viele Bewertungen braucht man dafür?

 

N: Fünf Bewertungen in den letzten sechs Monaten.

 

T: Also fünf Bewertungen, die nicht älter als ein halbes Jahr sind.

 

N: Genau, man sollte also kontinuierlich dranbleiben.

 

T: Das ist ja gar nicht so viel, oder?

 

N: Nein, fünf Bewertungen sollten leicht zu erreichen sein.

 

T: Man kann ja auch nach einem Kauf eine Mail an Kunden schicken und um eine Bewertung bitten, z.B. auf der Bestellbestätigungsseite.

Müssen es verifizierte Bewertungen sein?

 

N: Es muss eine Person mit PriceRunner-Benutzerkonto sein, mit Namen und Angaben. Aber es muss kein zahlender, verifizierter Kunde sein.

 

T: Ich sehe, PriceRunner hat das Bewertungssystem zuletzt stark verändert. Man vergibt Sterne und erhält dann eine Mail, um die Bewertung zu ergänzen. Früher war das anders.

Aber jedenfalls: 0,50 € für die EAN-Nummer, 0,50 € für fünf Bewertungen. Eine Mail an 20 Kunden zu schicken und fünf Bewertungen zu bekommen, ist nicht viel Aufwand, um eine Ersparnis von 0,50 € pro Klick für die nächsten sechs Monate zu erzielen.

 

N: Wer beim Preis der günstigste ist, erhält meist viele Klicks – so rechnet sich diese Maßnahme sehr schnell.

 

T: Okay, das sind die beiden wichtigsten Tipps. Was kann man noch auf PriceRunner tun, um das Maximum herauszuholen?

Anzeigenplatzierung auf PriceRunner

N: Bei PriceRunner gibt es verschiedene Platzierungen. Wie bereits erwähnt, verknüpfen die EAN-Nummern die Produkte und ermöglichen den Preisvergleich zwischen den Websites. Ohne EAN-Nummer wird Ihr Produkt nicht optimal angezeigt.

In der Preissuchmaschine gibt es eine Platzierung oberhalb des günstigsten Produkts.

Das günstigste Produkt wird immer zuerst angezeigt. Bei gleichem Preis zählen Faktoren wie Lieferzeit usw.

Über diesen Angeboten gibt es jedoch eine kostenpflichtige Anzeigeplatzierung, auf die Sie bieten können.

Im Backend können Sie ein Gebot abgeben – normalerweise liegt das bei einem Mindest-CPC. Sie zahlen immer mindestens diesen Betrag für diese Platzierung. Wenn niemand bietet, teilen sich alle diese Position.

Das bedeutet: Sie teilen sich die Platzierung mit allen, die den Mindest-CPC bieten. Wenn Sie etwas mehr bieten, können Sie 100 % der Sichtbarkeit auf dieser Top-Position erhalten. Das geht sowohl auf Kategorie- als auch auf Produktebene, wenn Sie z.B. einen Bestseller besonders hervorheben möchten.

So sichern Sie sich die Top-Position. Es ist ein Auktionssystem – wer am meisten bietet, bekommt die volle Sichtbarkeit.

 

T: Also, Thomas’ Babybiks verkauft einen Recaro-Autositz auf PriceRunner neben 100 anderen. Alle bieten den Mindestpreis von 2,50 € an.

Ich biete 2,60 € und bekomme dann 100 % Sichtbarkeit?

 

N: Wenn niemand anderes höher bietet, ja.

 

T: Wenn jemand genauso viel bietet, wird die Sichtbarkeit geteilt. Bieten vier Händler denselben Preis, erhält jeder 25 %.

Statt mit 100 anderen 2,50 € pro Klick zu zahlen, erhöht man das Gebot etwas und erhält die komplette Nachfrage. Das ist der Punkt.

 

N: Genau.

 

T: Ich weiß, du hast noch einen Punkt dazu, wie Händler ihre PriceRunner-Daten nutzen.

Das ist ein gutes Beispiel: Wenn Sie ein Hero-Produkt haben oder besonders wettbewerbsfähig sind, aber nicht alle Optimierungsmöglichkeiten nutzen – was sollte man mit den PriceRunner-Auswertungen tun? Was bietet PriceRunner an?

Optimieren mit Auswertungen auf PriceRunner

N: PriceRunner liefert sehr gute Einblicke, wie Sie im Vergleich zum Wettbewerb dastehen.

Meine Empfehlung: Nutzen Sie das Backend intensiv und exportieren Sie regelmäßig Daten. Sie sehen schnell, auf welchen Produkten Sie der günstigste Anbieter sind und auf welchen nicht.

Vielleicht sind Sie nur bei 20 % Ihrer Produkte der günstigste. Je nach Strategie ist das Ziel auf PriceRunner meist, bei möglichst vielen Produkten der günstigste zu sein. Über die Auswertungen können Sie gezielt prüfen, bei welchen Marken oder Produkten Sie noch nicht konkurrenzfähig sind.

Vielleicht stellen Sie fest, dass Sie bei Cybex-Autositzen generell teurer sind. Dann sollten Sie mit dem Hersteller sprechen oder Ihre eigenen Kosten optimieren, um wettbewerbsfähig zu werden.

Das ist ein wichtiger Indikator dafür, wie Sie am Markt positioniert sind.

 

T: Wenn man keine automatische Preisanalyse hat, kann man das auch manuell machen – zum Beispiel einmal pro Quartal die Preise aller Produkte vergleichen. Das erklärt vielleicht auch, warum bestimmte Kategorien plötzlich weniger verkaufen.

Manchmal fragen Kunden: „Warum verkaufe ich diese Kategorie nicht mehr so gut?“ Statt nur in Google Ads oder anderen Plattformen zu suchen, sollte man auch PriceRunner auf Konkurrenzangebote prüfen.

Das ist doch dein Ansatz, oder?

 

N: Genau.

Ich empfehle, mindestens einmal pro Woche – besser täglich – die 20 Bestseller zu überprüfen, also die Produkte, die den meisten Umsatz bringen. Beobachten Sie die Preisentwicklung und die Position im Vergleich zur Konkurrenz.

Es kann sein, dass ein Mitbewerber eine Woche lang ein starkes Angebot fährt und daher Ihr Umsatz einbricht.

Man sucht dann vielleicht in Facebook oder Google nach Ursachen, ohne zu merken, dass der Grund bei PriceRunner zu finden ist – weil dort ein Konkurrent günstiger ist.

 

T: Preis ist ein entscheidender Faktor, auch wenn viele Marketingexperten gern über andere Aspekte sprechen – zumindest bei vergleichbaren Produkten.

Gibt es noch weitere Dinge, die man auf PriceRunner tun kann?

 

Artikelnummer in Produkttiteln auf PriceRunner

N: Es gibt viele Möglichkeiten auf PriceRunner.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft Artikelnummern in Produkttiteln – besonders bei Produkten wie Farben. Viele Farben heißen einfach „Schwarz“. Zwar lassen sich Produkte auch über die EAN-Nummer abgleichen, aber bei Farben suchen viele gezielt nach Artikelnummern.

Denn viele Nutzer suchen auf PriceRunner nicht nach dem Namen, sondern nach der Artikelnummer. Im Datenfeed, den Sie an PriceRunner senden, können Sie steuern, welche Informationen übertragen werden, und die Produkttitel für PriceRunner anpassen – sie müssen nicht exakt wie auf Ihrer eigenen Website lauten.

 

T: Also, ich habe auf meiner Website „Schwarze Farbe“, aber bei PriceRunner heißt das Produkt dann „Schwarze Farbe 692.000“.

 

N: Genau.

Gerade bei Farben macht das Sinn, denn es gibt unzählige Schwarztöne. Nutzer suchen gezielt nach Artikelnummern, um das exakte Produkt zu finden.

 

T: Das trifft auch auf RAL-Farben zu, oder? Die Farbbezeichnung ist ja oft eine Nummer, die man auch im Titel hinterlegen kann, damit das Produkt gefunden wird.

 

N: Absolut. Stellen Sie sicher, dass alle Informationen, nach denen Kunden konkret suchen, im Datenfeed enthalten sind, den Sie an PriceRunner senden.

Das ist technisch einfach umzusetzen.

 

T: Falls Sie aus bestimmten Gründen die Artikelnummer nicht im Webshop-Titel anzeigen möchten – das kann auch für Google nützlich sein – können Sie Tools wie DataFeedWatch nutzen, um die Daten für PriceRunner anzureichern.

 

N: Genau.

 

T: Das waren ausgezeichnete Tipps. Gibt es noch etwas zum Abschluss? Wir wollen es ja kompakt halten.

 

N: Stimmt, wir wollen es kurz halten.

Nein, ich empfehle, die verfügbaren Auswertungen zu nutzen, Potenziale zu erkennen, die versprochene 1 € pro Klick zu sparen und dann direkt loszulegen.

 

T: Also: EAN-Nummern hinterlegen, Bewertungen sammeln, Auswertungen nutzen und wichtige Suchbegriffe wie Artikelnummern oder Farbcodes in die Produkttitel aufnehmen.

Natascha, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, uns schlauer zu machen.

 

N: Sehr gerne.

 

T: Es war ein Vergnügen.

 

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