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3 Tipps: So landet Ihr Newsletter nicht im Papierkorb

3 Tipps, wie Sie verhindern, dass Ihr Newsletter im Papierkorb landet - und wie Sie Öffnungsraten, Engagement und Zustellqualität verbessern können.

12 Jan. 20254Min. LesezeitThomas HaurumThomas Haurum

Vernachlässigen auch Sie Ihr E-Mail-Marketing? Damit sind Sie keineswegs allein. Viele Unternehmen halten E-Mail-Marketing für wirkungslos, veraltet oder schlichtweg tot. Das führt dazu, dass dieser Bereich des Online-Marketings oft unterpriorisiert und nicht als ernsthafter Bestandteil der Marketingstrategie umgesetzt wird.

Gehören Newsletter der Vergangenheit an?

Warum hält sich eigentlich diese Vorstellung über Newsletter?

Manche glauben, dass Newsletter keine ausreichend hohe Rendite bringen, andere sehen sie als Vertriebskanal aus den 2000ern. Die Vorstellung, dass E-Mail-Marketing in die Zeit von Klapphandys, Schlaghosen und vor der Übernahme durch Meta (ehem. Facebook) gehört, ist nachvollziehbar.

In den letzten zehn Jahren haben soziale Netzwerke wie Meta (ehem. Facebook), Instagram und Twitter ein enormes Wachstum erlebt. Was als privates Netzwerk begann, wurde rasch von Unternehmen weltweit übernommen.

Für viele Firmen sind soziale Netzwerke heute ein viel größerer Bestandteil der Marketingstrategie (und des Budgets) als Newsletter. Dieser Beitrag soll keineswegs nahelegen, dass Sie Ihrer Social Media Marketing weniger Aufmerksamkeit schenken sollten – denn Social Media bietet ohne Zweifel Zugang zu einer riesigen Zielgruppe, wichtige Erkenntnisse und einzigartige Segmentierungsmöglichkeiten. Tatsächlich wuchs die Zahl der Social-Media-Nutzer von September 2017 bis Oktober 2018 um 320 Millionen.

Das Problem: Auch wenn Sie mit Ihrem Angebot auf Plattformen wie Meta (ehem. Facebook) eine große Gruppe ansprechen können, ist Werbung dort oft teuer und die Rendite selten besonders hoch. Genau hier kommt das E-Mail-Marketing ins Spiel. Die entscheidende Erkenntnis: Sie sollten beide Plattformen mit unterschiedlichen Augen betrachten – insbesondere in Bezug darauf, wie sie genutzt werden, was Nutzer erwarten und wie Sie auf Social Media im Vergleich zum Newsletter kommunizieren sollten.

So let’s dive into it!

WAS? Eine ROI von 3.800%!

E-Mail-Marketing erzielt im Durchschnitt eine ROI von 3.800% (Quelle: campaign monitor)!! Das bedeutet: Für jeden investierten Dollar erhalten Sie 38 Dollar zurück. Das ist der höchste ROI unter den klassischen Marketingmethoden.

Noch mehr beeindruckende Fakten zum E-Mail-Marketing finden Sie hier: 70 Email Marketing Stats You Need to Know

Aber wie schafft es E-Mail-Marketing, dauerhaft eine so hohe Rendite zu generieren? Einer der Gründe dafür ist, dass Sie mit E-Mail-Marketing persönlich und relevant mit Ihren Kunden kommunizieren können – direkt in deren Posteingang. Und was noch wichtiger ist: Ihre Newsletter-Empfänger haben ausdrücklich zugestimmt, Ihre Werbung zu erhalten. Sie sind also bereits an Ihrem Unternehmen interessiert – nun gilt es, sie von Interessenten zu echten Kunden zu machen.

Der erste Schritt ist selbstverständlich, dass Ihr Newsletter auch tatsächlich geöffnet wird! Das bedeutet wirklich: Seien Sie relevant oder werden Sie gelöscht. Wenn Ihr Newsletter für Ihre Kunden nicht relevant ist, wird er im Bruchteil einer Sekunde gelöscht – oder noch schlimmer: als Spam markiert. Passiert das wiederholt, leidet Ihre Zustellrate und letztlich Ihre Rendite. Bedenken Sie: Heutige Konsumenten müssen sich täglich durch eine Flut von Werbebotschaften kämpfen. Es reicht daher nicht mehr, einfach nur eine Angebotsmail zu versenden und abzuwarten – denn dann haben die Skeptiker recht. Diese Art von E-Mail-Marketing ist tot.

Sie müssen etwas mehr Einsatz zeigen und Ihren Newslettern das gewisse Extra geben, damit sie geöffnet, gelesen und konvertiert werden.

Fangen wir also mit dem Wichtigsten an – dass Ihre Newsletter überhaupt geöffnet werden.
Hier sind 3 Tipps, wie Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Leser gewinnen und Ihre Mails aus dem Papierkorb heraushalten.

Personalisierte Betreffzeilen

Es ist ganz einfach: E-Mails mit personalisierten Betreffzeilen haben eine um 26% höhere Öffnungsrate als solche mit generischen Betreffs. Lassen Sie diese Zahl auf sich wirken. Wenn Sie allein durch ein Merge-Tag mit dem Namen des Empfängers eine Steigerung von über 20% erreichen können, sollten Sie diese Möglichkeit nutzen. Aber: Es muss auch wirklich Sinn für den Leser machen – auch beim Öffnen des Newsletters. Die größte Wirkung erzielen Sie, wenn der Inhalt des Newsletters die Interessen des Empfängers anspricht oder eine direkte Botschaft enthält – zum Beispiel mit einem speziellen Rabatt, einem Geburtstagsgruß oder einer Erinnerung an vergessene Waren im Warenkorb Ihres Shops.

Mehr zum Thema Abandoned Cart Automation finden Sie hier: Abandoned Cart Automation – Für maximale Wirkung!

Segmentieren Sie Ihre Listen

Wenn Sie eine große Kundenliste haben, lohnt es sich, diese in kleinere Segmente aufzuteilen. Sie können nach Geschlecht, Alter, Kaufhistorie usw. segmentieren – je nachdem, welche Daten für Ihr Unternehmen relevant sind. 74% der Online-Konsumenten erhalten Inhalte, die für sie nicht relevant sind. Was passiert dann? Die Mail landet direkt im Papierkorb oder – noch schlimmer – im Spam-Ordner. Nehmen wir an, Sie verkaufen Kontaktlinsen. Hier ist es vielleicht nicht sinnvoll, nach Geschlecht oder Alter zu segmentieren. ABER – nach Kaufhistorie zu segmentieren, kann sehr sinnvoll sein. So können Sie z.B. eine Erinnerungs-Mail an alle senden, die seit zwei Monaten nicht bestellt haben, damit sie ihr Lager wieder auffüllen.

Funktioniert es nicht auf dem Handy – funktioniert es gar nicht

So hart es klingt: So ist die Welt im Jahr 2019. Über die Hälfte aller E-Mails wird auf dem Handy gelesen – und die Hälfte davon ist nicht mobil optimiert. Autsch! Das sind viele Mails, in die viel Liebe gesteckt wurde, die aber vielleicht nie mehr als zwei Sekunden Aufmerksamkeit bekommen. Sie haben es geschafft, dass Ihr Newsletter geöffnet wird – und dann wird er doch gleich wieder weggeklickt. Ist Ihr Newsletter nicht mobil optimiert, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die ungeduldigen Konsumenten von heute ihn schneller löschen, als Sie “ROI” sagen können. Denken Sie also unbedingt daran, eine Vorlage zu wählen, die auf Mobilgerät, Desktop und Tablet gleichermaßen passt.

Das waren 3 schnelle Tipps, wie Sie verhindern, dass Ihre Newsletter in der Masse untergehen oder direkt im Papierkorb landen. Jetzt liegt es an Ihnen, Inhalte zu erstellen, die Ihre Leser auch konvertieren lassen. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.

Weitere Tipps rund um Newsletter finden Sie in diesen Beiträgen:

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