So rankst du in den neuen Suchmaschinen
Erhalte einen praxisnahen Leitfaden für Top-Rankings in Google SGE, ChatGPT und der Sprachsuche.
Finde heraus, was Position 1 bei Google wert ist und wie sie deine Sichtbarkeit, den Traffic und die Conversions steigern kann, um dir einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Jede Minute werden 3.800.000 Millionen Suchanfragen bei Google durchgeführt! Das entspricht unglaublichen 1.997.280.000.000 Suchanfragen pro Jahr! Auch wenn dies natürlich die Gesamtzahl der Suchanfragen weltweit ist, zeigt es dennoch, dass du potenziell sehr viele Menschen erreichen kannst, wenn du für relevante Keywords auf Position 1 stehst – selbst wenn es sich um ein kleineres Keyword handelt.
In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, wie du den Wert berechnest, den es hat, bei Google für ein bestimmtes Keyword auf Platz 1 zu stehen. So kannst du fundierter entscheiden, ob es sinnvoll ist, deine SEO-Bemühungen auf genau dieses Keyword zu fokussieren.
Folgende Themen werden behandelt:
Daten bieten dir die beste Grundlage, deine Arbeit zu optimieren – besonders, wenn es sich um Daten aus deiner Branche, deinem Unternehmen oder deiner Zielgruppe handelt. Mit etwas technischem Know-how kannst du schnell eigene Daten in eine Berechnung einfließen lassen, die dir dabei hilft, zum Beispiel zu ermitteln, wie deine Click-Through-Rate mit jeder Position steigt oder wie viele Bestellungen du erwarten kannst, wenn du für ein bestimmtes Keyword auf Position 1 stehst. Falls dir der Begriff CTR (Click-Through-Rate) nicht vertraut ist: Er gibt an, wie viel Prozent tatsächlich auf deine Suchergebnisse klicken.
Die klassische Keyword-Analyse, bei der ausschließlich externe Daten wie das allgemeine Suchvolumen herangezogen werden, ist überholt – indem du spezifische Daten für dein Unternehmen nutzt, kannst du viel besser einschätzen, welche Keywords wirklich eine Investition wert sind.
Das wichtigste für die Berechnung des potenziellen Werts eines Keywords sind natürlich deine eigenen Daten! Mit deinen eigenen Daten kannst du Kennzahlen wie die Click-Through-Rate (CTR) und die erwartete Anzahl an Bestellungen berechnen. Wenn du eigene statt allgemeiner Daten nutzt, kannst du sicherstellen, dass deine Berechnungen auf deine Branche zugeschnitten und so realistisch wie möglich sind.
Im weiteren Verlauf dieses Beitrags stelle ich dir Formeln vor, die du nutzen kannst, und zeige, wie du diese visualisieren kannst.
Wir bei WeMarket verwenden das Tool Power BI, das marktführend im Bereich Datenverarbeitung und -visualisierung ist. Mit Power BI können wir große Datenmengen aus verschiedenen Quellen einfach verarbeiten – früher haben wir dies mit Excel gemacht. Power BI ist sozusagen das “Excel auf Steroiden” – es ist schneller, leistungsstärker und besser.
Natürlich ist die Berechnung des Werts eines bestimmten Keywords keine exakte Wissenschaft und es gibt viele Parameter, die das Ergebnis beeinflussen. Aber dieser Blogbeitrag soll dich ermutigen, eigene Daten zu nutzen und dir ein Fundament geben, um selbst mit Tools wie Power BI zu arbeiten.
Alles, was du zur Berechnung deiner CTR brauchst, sind Daten aus deiner Google Search Console. Durch die Nutzung deiner eigenen Daten stellst du sicher, dass die berechnete CTR optimal zu deinem Unternehmen passt und möglichst genau ist.
Ich empfehle dir, mindestens 3 Monate Daten zu nutzen – besser noch, du nutzt mehr. Je mehr Daten, desto besser!
1. Nachdem du die Daten aus der Search Console exportiert hast, importierst du sie in dein bevorzugtes Daten-Tool, in meinem Fall Power BI.

2. Anschließend ist es wichtig, deine importierten Daten zu bereinigen.

3. Danach solltest du sicherstellen, dass die Position als ganze Zahl angegeben ist. Das ist wichtig, damit du jede Position mit ihrer jeweiligen CTR vergleichen und so den durchschnittlichen CTR-Wert pro Position berechnen kannst.

4. Jetzt berechnest du deine eigene CTR, da der Wert aus der Search Console bereits ein Durchschnitt ist. Um eine noch genauere Basis zu erhalten, empfiehlt es sich, die eigene CTR zu berechnen. Verwende dafür folgende Formel:
SUMME(KLICKS)/SUMME(IMPRESSIONS)
In Power BI kannst du dies folgendermaßen umsetzen:

5. Danach kannst du die Visualisierung der CTR-Kurve starten. Wähle dazu das Visualisierungselement Scatter chart.

6. Jetzt musst du nur noch deine Positionen auf der X-Achse und deine neue CTR-Messung auf der Y-Achse eintragen. Achte außerdem darauf, dass die Positionen nicht summiert werden. Das stellst du sicher, indem du auf den kleinen Pfeil rechts neben dem Wert klickst.
Und fertig! Jetzt hast du deine eigene CTR-Kurve!

Hinweis: Vergiss nicht, Brand-Suchen aus der Kurve auszuschließen, da diese das Bild der tatsächlichen CTR verzerren können.
Nachdem du nun den durchschnittlichen CTR-Wert für Position 1 eines bestimmten Keywords ermittelt hast, kannst du anfangen, einen konkreten Wert für verschiedene Keywords zu berechnen. Beachte, dass diese Berechnungen von vielen Faktoren beeinflusst werden können – hast du zum Beispiel in der betrachteten Zeit einen neuen Webauftritt gelauncht oder größere Änderungen vorgenommen, kann sich das negativ auf deine Daten auswirken. Es gibt immer eine gewisse Unsicherheit, und der Wert eines Keywords ist bis zu einem gewissen Grad auch eine Einschätzungssache – aber niemand kennt dein Unternehmen besser als du selbst. Letztlich solltest du daher auch deinen gesunden Menschenverstand einsetzen.
Diese Frage hängt davon ab, was für dich als Conversion zählt. Du solltest die Art der Conversion wählen, die für dich den größten Wert hat – in manchen Fällen sind das Bestellungen, in anderen Leads. Bevor du startest, bestimme daher die Conversion-Art, anhand derer du den Wert eines Keywords misst. In diesem Beispiel verwende ich die Anzahl der Bestellungen als Maß.
Nun benötigst du eine weitere Formel, um eine neue Spalte zu erstellen, die berechnet, wie viele Bestellungen du potenziell auf Position 1 erzielen kannst.
([Impressionen]*[CTR für Pos. 1]-[Klicks])*Konversionsrate
In diesem Fall beträgt unsere CTR für Position 1 = 16,21 % und die Konversionsrate liegt bei 2,35 %.

Danach erstellst du eine Tabelle, die die geschätzte Anzahl an Bestellungen für jedes Keyword zeigt.

Jetzt hast du einen Überblick darüber, wie deine Keywords auf Position 1 konvertieren würden. Du kannst nun die geschätzte Anzahl Bestellungen mit deinem durchschnittlichen Bestellwert multiplizieren und erhältst so eine konkrete Zahl, was Position 1 bei Google tatsächlich für dich wert ist.
Diese Schätzungen sind immer eher konservativ und werden von vielen Faktoren beeinflusst. Sie dienen daher als Ausgangspunkt – der tatsächliche Wert kann deutlich höher liegen! Du kannst den Wert immer nur auf Basis der verfügbaren Daten berechnen – es bleibt also keine exakte Wissenschaft.
Angenommen, du betreibst einen Online-Shop für Bodenbeläge und überlegst, gezielt in SEO zu investieren. Du bist dir aber unsicher, wie du deine Ressourcen am sinnvollsten einsetzt – dann ist diese Methode äußerst relevant. Klassischerweise würde man zunächst prüfen, wie hoch das Suchvolumen für ein bestimmtes Keyword ist – nehmen wir als Beispiel das Keyword Laminatboden. Das Keyword Laminatboden hat etwa 5.400 monatliche Suchanfragen – das klingt auf den ersten Blick nach einem sehr interessanten Keyword. Aber wie viel Umsatz bringt dir Position 1 tatsächlich?
Wenn wir der obigen Anleitung folgen, erstellen wir zunächst eine CTR-Kurve, die zeigt, wie hoch die durchschnittliche CTR für Position 1 basierend auf deinen eigenen Daten ist. Angenommen, wir kommen auf eine CTR von 26,67 %. Das heißt, stehst du für das Keyword Laminatboden auf Position 1, kannst du damit rechnen, dass 26,67 % der 5.400 monatlichen Suchanfragen auf deine Website klicken. Das bedeutet, du erhältst geschätzte 1.440 Besucher allein für dieses Keyword – hinzu kommt, dass die Landingpage auch für weitere Long-Tail-Keywords ranken wird.
Im nächsten Schritt schätzen wir, wie viele dieser 1.440 monatlichen Besucher konvertieren und wie viel Umsatzsteigerung daraus resultiert (beachte, wie erwähnt, dass dies keine exakte Wissenschaft ist und das reale Ergebnis durch viele Faktoren beeinflusst wird, z. B. fehlende Daten). Wenn wir in unserem fiktiven Unternehmen eine durchschnittliche Transaktionsrate von 1,84 % haben, rechnen wir aus, wie viel 1,84 % von 1.440 ergeben. Das sind etwa 27 geschätzte Conversions. Diese 27 geschätzten Conversions multiplizieren wir dann mit unserem durchschnittlichen Bestellwert, der in diesem Fall 4.350 beträgt.
So erhalten wir die Schätzung, dass wir durch Position 1 für das Keyword “Laminatboden” einen monatlichen Umsatz von 117.450 erzielen könnten. Jetzt musst du nur noch den Taschenrechner zücken und abwägen, ob es sich lohnt, deinen SEO-Fokus auf dieses Keyword zu legen.
Das war eine kurze Anleitung, wie du den konkreten Wert für dein Unternehmen berechnen kannst, der mit Platz 1 für ein bestimmtes Keyword einhergeht. Hast du Fragen zu diesem Blogbeitrag oder zum Thema allgemein oder möchtest mehr erfahren – dann kontaktiere uns gerne unter hej@wemarket.dk/dexx oder telefonisch unter 70 44 48 25.
Weitere relevante Blogbeiträge meiner geschätzten Kolleginnen und Kollegen:
Bei WeMarket bieten wir Unternehmen einen Benchmark-Bericht an, der ihre Marketingaktivitäten mit den wichtigsten Wettbewerbern vergleicht. Sie entscheiden selbst, mit wem wir den Vergleich anstellen sollen.
Wir haben uns darauf spezialisiert, physische Produkte online zu verkaufen und Webshops zu vergrößern – und davon können Sie jetzt profitieren, auch wenn Sie noch kein Kunde sind.
Es kostet Sie nichts.