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Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Feedregeln im Google Merchant Center und erfahren Sie, wie Sie Ihr Produktfeed optimieren, um Sichtbarkeit und Verkaufsergebnisse zu verbessern.
– Das richtige Feed sorgt für Relevanz bei Ihren Kunden und macht sowohl diese als auch Google glücklich!
Je nachdem, welches CMS-System Sie nutzen, stoßen Sie bei der Erstellung oder Zuordnung Ihres Produktfeeds auf verschiedene Herausforderungen. Es kann sein, dass Produktdaten fehlen oder eine bestimmte Attributzuordnung nicht möglich ist. Aus diesem Grund gibt es zahlreiche Hilfsmittel, Plugins und Drittanbieterlösungen, die dabei helfen, den Prozess so einfach wie möglich zu gestalten. Einige sind kostenlos, die meisten (lesen Sie: die Mehrheit) kosten jedoch monatlich eine Gebühr.
Ein oft übersehenes Hilfsmittel ist jedoch das eigene Tool von Google im Google Merchant Center (GMC). In manchen Fällen kann eine Drittanbieterlösung notwendig sein – je nach Problemstellung – aber viele kleinere Anpassungen lassen sich direkt im Merchant Center vornehmen, egal ob eine bestimmte Attributzuordnung fehlt oder Werte bestehender Attribute im Feed bearbeitet werden müssen.
In diesem Beitrag stelle ich grundlegende Werkzeuge vor, mit denen Sie im GMC über Feedregeln Ihr Produktfeed gezielt bearbeiten und so langfristig die Performance steigern können.

Die Produkttitel sind der entscheidende Faktor dafür, ob Sie bei einer Suchanfrage gefunden werden oder nicht. Natürlich haben auch alle anderen Parameter Einfluss, doch der Titel Ihres Produkts hat den größten Stellenwert und identifiziert das Produkt, das Sie verkaufen.
Mit Feedregeln im GMC können Sie Ihre Produkttitel in vielerlei Hinsicht optimieren. So lassen sich die Titel selbst verbessern, aber auch Inhalte aus den Titeln für andere Teile Ihres Feeds nutzen.
Das einfachste Beispiel: Es fehlt ein Textbestandteil im Titel, zum Beispiel eine Marke, die ergänzt werden soll. Beim Erstellen der Regel gibt es zwei Hauptmöglichkeiten: Sie können eine Quelle hinzufügen oder eine Änderung vornehmen. Das Hinzufügen eignet sich, wenn ein Attributfeld leer ist und ein Wert eingetragen werden soll. Eine Änderung wird eingesetzt, um einen bestehenden Wert eines Attributs zu bearbeiten.
Um also Ihren Titel um eine Marke zu ergänzen, nutzen Sie “Änderungen”.

Unter Änderungen stehen Ihnen drei Hauptoptionen sowie einige erweiterte zur Verfügung:

Sie können etwas vor den Titel setzen, anhängen (hinter den Titel) oder Suchen & Ersetzen verwenden. Suchen & Ersetzen funktioniert wie in anderen Systemen und wird am häufigsten genutzt, um Inhalte innerhalb des Titels zu bearbeiten. Wählen Sie die Funktion, die zu Ihrer gewünschten Position der Marke passt.
Danach können Sie entweder einen eigenen Wert angeben oder einen dynamischen Wert aus einem anderen Attribut übernehmen. Haben Sie die Marke bereits im Marken-Attribut hinterlegt, können Sie diese direkt in den Titel übernehmen:

Nutzen Sie die Vorschaufunktion, um Ihre Änderungen zu überprüfen, indem Sie mit der Maus über das blaue Feld in der rechten oberen Ecke fahren:

Möchten Sie eine bestimmte Ware in der Vorschau betrachten, können Sie auch die Waren-ID in der Funktion suchen.
Im Anschluss speichern Sie Ihre Änderungen als Entwurf und klicken dann auf Anwenden, um die Anpassungen zu übernehmen:

Beim Anlegen von Regeln besteht häufig der Wunsch, diese nur auf bestimmte Produkte anzuwenden, damit nicht das gesamte Produktfeed verändert wird.
Um dies zu ermöglichen, können Sie gezielte Bedingungen festlegen, sodass nur die gewünschten Produkte angepasst werden:

So kann beispielsweise eine Regel nur für eine bestimmte Kategorie gelten, wenn der Titel einen bestimmten Begriff enthält oder für alle Produkte einer bestimmten Marke. Nutzen Sie die Attribute des übrigen Feeds, um exakt zu definieren, wann Ihre Regeln greifen. Nutzen Sie erneut die Vorschaufunktion und speichern Sie ab.
Nach kurzer Zeit werden Sie sich an das Interface der Feedregeln gewöhnen. Nun können Sie das Feed mit fehlenden Daten anreichern. Je relevanter der Inhalt Ihrer Produktdaten ist, desto besser.
Sinnvoll ist es, Felder wie:
zu befüllen. Hierzu wird die Methode “Quelle hinzufügen” verwendet. Das Prinzip bleibt das gleiche – Sie können erneut die passenden Bedingungen für die jeweiligen Produkte definieren. Oft sehen wir, dass Modemarken die Farbe in den Produkttitel integrieren, sie aber im für Farbe vorgesehenen Feld bei Google fehlt. Hier lässt sich einfach eine Regel festlegen: Wenn zum Beispiel “Rot” im Produkttitel vorkommt, soll das Attribut “Farbe” mit dem Wert rot befüllt werden. So versteht Google leichter, dass das Produkt rot ist und zeigt es bei relevanten Suchanfragen an.
Mit diesen grundlegenden Werkzeugen können Sie Ihr Produktfeed bereits effektiv verbessern. Natürlich gibt es noch viele technische Details, um Ihre Sichtbarkeit bei Google Shopping weiter zu optimieren.
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