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Website-Optimierung – Unsere Tipps für eine SEO-freundliche Website

Erhalten Sie Tipps zur Optimierung Ihrer Website und schaffen Sie eine SEO-freundliche Plattform, die Ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen verbessert und mehr Traffic anzieht.

20 Jan. 20253Min. LesezeitThomas HaurumThomas Haurum

Es gibt viele Gründe, warum Sie sich kontinuierlich auf die Optimierung Ihrer Website konzentrieren sollten. In einer sich ständig verändernden Online-Welt ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, was gerade relevant ist. Die Gründe, sich intensiver mit der Website-Optimierung zu beschäftigen, sind vielfältig – und in diesem Zusammenhang spielt SEO eine große Rolle.

Doch was genau bedeutet das? SEO kann für viele zunächst etwas kompliziert erscheinen. Deshalb empfehle ich Ihnen, den Blogbeitrag meiner Kollegin Ieva, warum Sie in SEO investieren sollten, zu lesen, wenn Sie sich in diesem Bereich noch weiter vertiefen möchten, bevor Sie sich mit diesem Teil der Website-Optimierung beschäftigen.

Google veröffentlicht regelmäßig neue Updates zu seinen Richtlinien, Algorithmen und ähnlichem, mit denen Sie sich auseinandersetzen sollten, wenn Sie ein Online-Geschäft betreiben, bei dem ein Teil Ihrer Verkäufe oder Leads über Google generiert wird. Durch die Indexierung werden alle relevanten Seiten Ihrer Website für Suchmaschinen-Crawler sichtbar gemacht. Um in Google bestmöglich zu ranken, ist es daher essenziell, dass diese Seiten sowohl für die Nutzer als auch für die Crawler optimal gestaltet sind.

In diesem Blogbeitrag gebe ich Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie unter anderem eine SEO-freundliche Website aufbauen, eine gute Nutzerfreundlichkeit (UX) schaffen und worauf Sie sonst noch achten sollten, wenn es um Website-Optimierung geht.

Tipps für eine SEO-freundliche Website

Ein zentraler Aspekt ist eine suchmaschinenoptimierte Website. Kurz gesagt hilft eine SEO-freundliche Website dabei, dass Ihre Seite in den Google-Suchergebnissen besser abschneidet und so weit vorne wie möglich platziert wird.

Darüber hinaus verbessert eine suchmaschinenoptimierte Website auch die Qualität Ihrer Google Ads-Anzeigen und senkt durch gute, relevante und optimierte Landingpages die Klickpreise.

Wenn Sie zudem Facebook-Anzeigen schalten, hilft Ihnen die Qualität Ihrer Landingpages sowie die allgemeine technische Qualität Ihrer Website auch dort zu besseren Ergebnissen.

Doch was braucht es, um eine SEO-freundliche Website zu erstellen?

Indexierung

Wenn Sie gerade eine neue Website gelauncht haben oder kurz davorstehen, ist es wichtig, dies Google mitzuteilen. Wenn Google Ihre Website nicht indexiert, sind Sie praktisch unsichtbar. Sie erscheinen in keinen Suchergebnissen bei Google und erhalten keine organischen Besucher.

Das ist kritisch – deshalb sollte dies von Anfang an sichergestellt sein. Ist das nicht der Fall, muss das Problem so früh wie möglich erkannt werden, damit potenzielle Kunden Sie bei relevanten Suchanfragen finden können. Es gibt verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, ob Google Ihre Website indexiert. Einige davon erläutere ich im Folgenden.

Prüfen, ob Ihre Website bei Google indexiert ist

Site Search durchführen

Eine einfache und schnelle Methode, um zu überprüfen, ob Ihre Seite von Google indexiert wurde, ist die Site Search. Geben Sie in das Google-Suchfeld site:ihredomain.de (z. B. site:wemarket-digital.de) ein. Ist Ihre Website indexiert, sollten in den Suchergebnissen Seiten Ihrer Website erscheinen. Werden Ihre Seiten in der Site Search angezeigt, aber nicht auf Seite 1 bei Google, sollten Sie Ihre SEO-Arbeit bezüglich Keywords, Content usw. optimieren.

Erscheinen hingegen keine oder nur sehr wenige Ergebnisse, liegt vermutlich ein technisches Problem vor. Über die Google Search Console können Sie überprüfen, ob Ihre Seiten indexiert werden oder ob Probleme erkannt wurden. Hier können Sie auch eine Sitemap einreichen, damit Google auf Ihre Website aufmerksam wird.

Sie können nicht immer eine direkte Ursache für Indexierungsprobleme in der Google Search Console finden. Dennoch gibt es verschiedene Dinge, die Sie selbst überprüfen können.

Auf Noindex prüfen

Wenn Sie festgestellt haben, dass Ihre Website nicht indexiert wird, sollten Sie zunächst prüfen, ob versehentlich die gesamte Website auf „noindex“ gesetzt wurde. Noindex ist ein kleiner Code, der auf der gesamten Website (oder einzelnen Unterseiten) platziert werden kann, um Google anzuweisen, diese Seiten nicht zu indexieren. Dies kann auf Seiten mit sensiblen Informationen oder internen Bereichen (z. B. Intranet für Unternehmen oder Händlerseiten) sinnvoll sein – aber nicht für die gesamte Website.

Bei einer WordPress-Website können Sie unter „Einstellungen → Lesen“ kontrollieren, ob bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren“ ein Häkchen gesetzt ist. Ist dies der Fall, sollten Sie diese Option umgehend deaktivieren.

Noindex kann auch direkt im Quellcode platziert sein. Sie können dies überprüfen, indem Sie sich den Quelltext Ihrer Website ansehen und nach „noindex“ suchen. Das ist einfach – auch wenn Sie keine Erfahrung mit Code haben.

Crawl-Blockaden in der Robots.txt-Datei entfernen

Neben noindex kann es auch zu Crawl-Blockaden in der sogenannten robots.txt-Datei kommen. Um zu prüfen, ob Sie eine robots.txt haben und ob dort etwas blockiert wird, rufen Sie ihredomain.de/robots.txt auf – Beispiel: https://wemarket-digital.de/robots.txt. In dieser Datei sollten Sie auf Folgendes achten:

Finden Sie eine der folgenden Varianten in Ihrer robots.txt, bedeutet das in beiden Fällen, dass Google keine Ihrer Seiten crawlen (lesen) darf. Sie beheben das ganz einfach, indem Sie diese Zeilen aus der Datei entfernen.

Vermuten Sie, dass „disallow“ nur auf einer bestimmten Landingpage gesetzt wurde, können Sie in der Google Search Console die betreffende URL unter „URL-Prüfung“ eingeben und erhalten dazu eine Rückmeldung.

Sitemap über die Google Search Console einreichen

Die Google Search Console ist ein nahezu unverzichtbares Tool, wenn Sie mit SEO arbeiten – und dazu kostenlos! Möchten Sie Google dazu anregen, Ihre Website zu crawlen und zu indexieren, können Sie unter „Index → Sitemaps“ eine Sitemap hochladen.

In manchen CMS-Systemen wird automatisch ein dynamisches XML-Sitemap generiert, in anderen Fällen müssen Sie dies manuell erledigen. Es kann sinnvoll sein, sich bei diesem Schritt Unterstützung zu holen, damit die Sitemap korrekt erstellt wird, die richtigen Informationen enthält und sich bei Änderungen automatisch aktualisiert, wenn Sie Produkte oder Kategorien hinzufügen oder entfernen.

Mobile Optimierung

In den meisten Fällen kommt der Großteil des Traffics auf eine Website von mobilen Endgeräten. Darüber hinaus setzt Google beim Indexieren auf das „Mobile First“-Prinzip. Das bedeutet, dass Google die mobile Version Ihrer Website in seinen Index aufnimmt und Ihre Rankings darauf basieren.

Wenn Sie nicht auf Mobile-Optimierung achten, riskieren Sie, dass Ihre Website von Google nicht indexiert wird, da mobile Seiten bevorzugt werden. Bei der Website-Optimierung sollten Sie also stets die mobile Version prüfen – so stellen Sie sicher, dass Nutzer von mobilen Geräten Ihre Seite problemlos und ohne Frustration verwenden können. Gleichzeitig verringern Sie so die Absprungrate („Bouncing“), also dass Besucher die Seite sofort wieder verlassen.

Im Zusammenhang mit der mobilen Optimierung empfehlen wir Ihnen ein responsives Webdesign. Das bedeutet, dass sich das Design automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst und Sie nicht mehrere verschiedene Versionen Ihrer Website pflegen müssen.

Geschwindigkeitsoptimierung

Ob Ihre Seite langsam lädt, ist nicht immer leicht zu beantworten, da dies unter anderem von der Internetgeschwindigkeit, dem verwendeten Gerät und davon abhängt, ob die Seite schon einmal besucht wurde. Eine Sache ist jedoch sicher: Wenn Sie Ihre Website für Google optimieren, sollte sie schnell laden. Idealerweise sollte Ihre Seite in weniger als 3 Sekunden laden – bei Onlineshops werden sogar 2 Sekunden empfohlen. Noch besser ist es, wenn Ihre Website in maximal 1 Sekunde lädt, da dies für die Nutzer ein schnelles und positives Erlebnis schafft und die Wahrscheinlichkeit verringert, dass sie die Seite wieder verlassen. Eine langsame Website verärgert Nutzer, und Nutzerfreundlichkeit ist ein entscheidender Faktor für Google beim Ranking von Websites.

Viele Faktoren beeinflussen die Geschwindigkeitsoptimierung, aber schon kleine Anpassungen können erhebliche Auswirkungen auf die Ladezeit Ihrer Website haben. Einflussfaktoren sind beispielsweise die Datenmenge, die geladen werden muss – also wie „groß“ Ihre Website ist. Auch die Art, wie der Code Ihrer Website aufgebaut ist, spielt eine Rolle. In den meisten Fällen sollten Sie daher die Größe von Bildern, Videos usw. reduzieren und Ihren Entwickler bitten, den Code bestmöglich zu optimieren.

Wenn Sie WordPress/WooCommerce verwenden, beeinflussen auch die Zahl der Plugins und das verwendete Theme die Ladezeit. Manche Plugins verlangsamen die Seite, manche Themes enthalten viel überflüssigen Code.

Einen Überblick über die Geschwindigkeit Ihrer Website erhalten Sie mit Tools wie Page Speed Insights. Achten Sie dabei weniger auf die Punktzahl, sondern mehr auf die Optimierungsvorschläge, die Sie oder Ihr Entwickler umsetzen können.

Benutzererlebnis (UX)

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer SEO-freundlichen Website ist das Benutzererlebnis, auch UX genannt. Hier steht die gesamte Erfahrung im Mittelpunkt, die ein Nutzer auf Ihrer Website macht. Ein guter erster Eindruck ist online genauso wichtig wie im echten Leben. Davon hängt ab, ob der Nutzer seine Customer Journey fortsetzt oder sich entscheidet, die Seite schnell wieder zu verlassen.

UX umfasst alles – vom visuellen Erscheinungsbild Ihrer Website über Geschwindigkeit und Vertrauenswürdigkeit bis zu vielen weiteren Faktoren. Der Gesamteindruck beim Besuch Ihrer Website sollte stets positiv sein. Es sollte für den Nutzer leicht und intuitiv sein, das zu finden, was er sucht – oder das, was Sie ihm präsentieren möchten. Die Seite muss schnell laden, alle Elemente sollten funktionieren und insgesamt sollte es so wenige Ablenkungen wie möglich geben. Je weniger frustriert der Nutzer ist, desto länger bleibt er auf Ihrer Seite.

Was für die UX auf Ihrer Seite am wichtigsten ist, hängt stark vom Zweck der Website ab. Für manche ist das Design entscheidend – wie die Seite gestaltet ist, welche visuellen Elemente (Videos, Bilder, Animationen usw.) verwendet werden. Für andere stehen Einfachheit und Zugänglichkeit im Vordergrund – das Wichtigste schnell und unkompliziert auffindbar machen. Wenn Sie an der UX und einer SEO-freundlichen Website arbeiten, sollten Sie daher immer Ihre Zielgruppe im Blick behalten – denn sie entscheidet, ob Ihre Website als gut und benutzerfreundlich wahrgenommen wird.

Conversion-Optimierung

Conversion-Optimierung bedeutet, die Website so zu gestalten, dass Nutzer zu einer gewünschten Handlung motiviert werden. Für die meisten B2C-Onlineshops geht es beispielsweise um Käufe oder Newsletter-Anmeldungen. Für B2B-Websites sind meist Anrufe oder das Ausfüllen eines Kontaktformulars relevant.

Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass es völlig normal ist, wenn ein großer Teil Ihrer Besucher nicht konvertiert – also die gewünschte Handlung nicht ausführt. Umso wichtiger ist es, an der Conversion-Optimierung zu arbeiten und es den Nutzern so einfach und attraktiv wie möglich zu machen, doch zu konvertieren.

Bereits kleine Dinge wie eine Farbänderung bei einer wichtigen Schaltfläche, mehr Call-to-Actions auf den Seiten oder eine gut sichtbare Telefonnummer können die Conversion Rate erheblich steigern. Da man selbst schnell betriebsblind für die eigene Website wird und alles logisch erscheint, kann es sehr hilfreich sein, ein paar unvoreingenommene Nutzer um Feedback zu bitten. Das kann ein besonders wertvoller Beitrag zur Conversion-Optimierung sein.

Content-Optimierung

Ein großer und wichtiger Faktor, dem Google beim Ranking von Websites viel Bedeutung beimisst, ist der Content. Google versucht, seinen Nutzern stets den bestmöglichen Inhalt zu liefern. Daher gibt es zwei große Vorteile der Content-Optimierung: Sie bieten den Nutzern ein gutes Erlebnis durch relevante Inhalte, die deren Suchanfragen entsprechen. Zufriedene Nutzer bedeuten zufriedenes Google und das wiederum bessere Rankings. Der Content muss qualitativ hochwertig sein – aber wie erreichen Sie das?

Das Wichtigste beim Content ist Relevanz – also die exakte Suchintention des Nutzers zu erfüllen. Auch die Qualität der Inhalte spielt eine große Rolle und Google legt immer mehr Wert auf die Autorität derjenigen, die Inhalte veröffentlichen.

Um einen Überblick über Ihre Inhalte und die jeweilige Suchintention zu bekommen, empfiehlt sich eine Keyword-Analyse. Damit erhalten Sie einen konkreten Überblick, welche Inhalte Sie derzeit haben, welche Keywords diese abdecken und auf welche Landingpage sie führen. Gleichzeitig erkennt man so auch relevante Inhalte und Suchintentionen, die bisher noch nicht abgedeckt werden.

Fazit

Die Website-Optimierung umfasst viele unterschiedliche Bereiche und Maßnahmen. Egal, ob Ihr Fokus auf einer SEO-freundlichen Website, hoher Benutzerfreundlichkeit oder technischen Aspekten wie der Geschwindigkeitsoptimierung liegt – alles ist notwendig, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Google aktualisiert laufend seinen Algorithmus, auf dessen Basis Websites in der Suchmaschine gerankt werden. Zudem legt Google großen Wert auf Benutzerfreundlichkeit, denn das wichtigste Ziel ist es, die besten Ergebnisse zur Suchintention zu liefern. Daher ist die Website-Optimierung, insbesondere im Hinblick auf die UX, heute wichtiger denn je.

Benötigen Sie Unterstützung bei der Website-Optimierung? Unser SEO-Team erstellt gerne eine umfassende Analyse Ihrer Website und erarbeitet konkrete Optimierungspotenziale, die das Nutzererlebnis verbessern und so letztlich zu mehr Conversions führen.

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