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Steigere dein SEO mit nutzergenerierten Inhalten

Steigere dein SEO mit nutzergenerierten Inhalten und erfahre, wie Kundenbewertungen und Nutzerbeiträge deine Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit im Internet verbessern können.

13 Jan. 20254Min. LesezeitIeva TreilihaIeva Treiliha

Wir leben in einer Welt, in der Marken schnell eine überwältigende Menge an einzigartigem und wertvollem Content über zahlreiche Geräte und Kanäle bereitstellen müssen, um Verbraucher zu binden, zu interessieren und zufriedenzustellen.

Es reicht nicht aus, nur ansprechende Inhalte zu erstellen – diese Inhalte müssen auch authentisch und visuell sein. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Nutzung von Inhalten, die von echten Kundinnen und Kunden erstellt wurden – bekannt als nutzergenerierte Inhalte (User Generated Content bzw. UGC).

In diesem Blogbeitrag erfährst du, was nutzergenerierte Inhalte sind und wie du sie einsetzen kannst, um dein SEO und deinen Online-Ruf zu stärken. Am Ende gebe ich dir 4 einfache Tipps zur Förderung und Sammlung von nutzergenerierten Inhalten!

Was sind nutzergenerierte Inhalte?

Nutzergenerierte Inhalte können viele verschiedene Formen annehmen. Dazu gehören Videos, Blogbeiträge, Diskussionen in sozialen Medien, Bilder, Audiodateien und andere Medien, die von Konsumentinnen und Konsumenten eines Produkts oder einer Dienstleistung erstellt und anderen Verbraucherinnen und Verbrauchern öffentlich zugänglich gemacht werden.

Warum sind nutzergenerierte Inhalte für dein Unternehmen wichtig?

Zufriedene Kundinnen und Kunden sind die besten Marketingprofis. Du kannst nutzergenerierte Inhalte effektiv für das Reputationsmanagement einsetzen, um dein „Social Proof“ zu stärken und dadurch hoffentlich auch deine Verkaufszahlen zu verbessern.

Verbraucherinnen und Verbraucher vertrauen Online-Bewertungen von anderen Konsumentinnen und Konsumenten genauso sehr wie Empfehlungen aus ihrem persönlichen Umfeld.

Tatsächlich geben ganze 91 % der 18- bis 34-Jährigen an, dass sie Bewertungen von anderen Konsumentinnen und Konsumenten genauso vertrauen wie persönlichen Empfehlungen aus ihrem Netzwerk. Das zeigt die Studie Local Consumer Review Survey.

Eine Marke kann noch so sehr versuchen zu vermitteln, wie gut ihre Produkte oder Dienstleistungen sind – für die Verbraucherinnen und Verbraucher wirkt es viel glaubwürdiger und greifbarer, wenn eine andere Person dies berichtet.

Deshalb können nutzergenerierte Inhalte in Kombination mit Markeninhalten eine authentische Customer Journey schaffen, mit der sich Nutzerinnen und Nutzer identifizieren können und die ihnen echten Mehrwert bietet.

Wie stärken nutzergenerierte Inhalte das SEO?

Der Markt ist überflutet mit markeneigenen Inhalten. Um gezielten, einzigartigen Content für SEO zu erstellen, bedarf es vieler Ressourcen – und am Ende bringt es vielleicht nicht das gewünschte Ergebnis. Daher ist es wichtig, nutzergenerierte Inhalte zu deinem Vorteil zu nutzen.

Durch den gezielten Einsatz von nutzergenerierten Inhalten kannst du interne Ressourcen sparen.

Neue und relevante Inhalte für Suchmaschinen

Webseiten werden durch verschiedene Faktoren suchmaschinenoptimiert, z. B. durch Keywords, Titel, Backlinks und interne Verlinkungen.

Wenn deine Kundinnen und Kunden Bewertungen schreiben, verwenden sie ganz natürlich die passenden Keywords und Links zu deinen Produkten oder Dienstleistungen. So erhalten Suchmaschinen neue Inhalte, wodurch deine Angebote und Dienstleistungen leichter in den Suchergebnissen gerankt werden können.

Der effektive Einsatz von nutzergenerierten Inhalten zeigt, dass dein Unternehmen mit den Kundinnen und Kunden im Dialog steht und deren Meinung ernst nimmt.

Nutzergenerierte Inhalte und Long-Tail-Keywords

Long-Tail-Keywords sind meist Suchanfragen mit einem niedrigen monatlichen Suchvolumen. Im SEO-Bereich werden diese Keywords häufig als „Low-Hanging Fruits“ bezeichnet – viele Unternehmen übersehen jedoch deren Potenzial.

Verkaufst du beispielsweise Staubsauger, möchtest du natürlich beim Keyword „Staubsauger“ gut ranken. Doch dieses Keyword hat über 12.000 monatliche Suchanfragen und eine sehr hohe Konkurrenz. Es dauert lange und erfordert viele Ressourcen, um hier nach oben zu kommen, da du gegen die größten Wettbewerber antrittst.

Andererseits gibt es die Suchanfrage „Staubsauger bester Test“ mit 1.000 monatlichen Suchanfragen und viel geringerer Konkurrenz. Diese Phrase wird zudem von Nutzerinnen und Nutzern mit einer konkreten Kaufabsicht verwendet. Sie stehen oft kurz vor einer Kaufentscheidung.

Durch die Analyse relevanter Long-Tail-Keywords in deiner Branche erhältst du wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse, Herausforderungen und Ziele deiner Zielgruppe. Welche Probleme haben deine Kundinnen und Kunden? Wie können deine Produkte helfen, diese zu lösen? Welche Ergebnisse erwarten Konsumentinnen und Konsumenten von deinen Produkten?

Darüber hinaus erhältst du durch die Recherche von Long-Tail-Keywords ein besseres Verständnis für die Customer Intent.

Customer Intent sind die Überlegungen, die das Verhalten und die Entscheidungen der Kundinnen und Kunden auf dem Weg zur Kaufentscheidung beeinflussen. Wenn du die Gedanken deiner Kundinnen und Kunden in der Entscheidungsfindung verstehst, kannst du gezielter kommunizieren, sie besser erreichen und effektiver konvertieren.

Stärke dein Social Proof mit nutzergenerierten Inhalten

Nutzergenerierte Inhalte sind eine hervorragende Möglichkeit, dein Social Proof zu stärken. Social Proof beschreibt den Herdentrieb des Menschen und verdeutlicht erneut, dass wir den Aussagen anderer Menschen vertrauen.

Eine besonders effektive Nutzungsmöglichkeit für nutzergenerierte Inhalte sind soziale Medien. Visueller Content von früheren Kundinnen und Kunden auf Facebook, Instagram und anderen relevanten Plattformen ist ideal, um dein Social Proof zu steigern.

Du kannst die Fotos deiner Kundschaft von Social Media nutzen, auf denen deine Produkte oder Dienstleistungen zu sehen oder erwähnt sind. ABER: Denke IMMER daran, im Vorfeld um Erlaubnis zu fragen. Wenn du die Bilder oder Bewertungen deiner Kundinnen und Kunden auf deiner Website oder in sozialen Medien teilst, stärkst du das Vertrauen potenzieller und bestehender Kundinnen und Kunden.

Der Einsatz von nutzergenerierten Inhalten macht dein Unternehmen transparenter und glaubwürdiger, was oft zu mehr Engagement in Form von Followern, Likes, Kommentaren und geteilten Beiträgen führt.

Suchmaschinenoptimierung und nutzergenerierte Inhalte in der Praxis

Wie bereits erwähnt, bewerten Suchmaschinen Websites auf Basis verschiedener Faktoren. Bei nutzergenerierten Inhalten können Suchmaschinen deine Seite auf zwei Arten bewerten:

  • Automatisch

Suchmaschinen-Algorithmen nutzen „Spiders“, die unter anderem gezielt nach Kundenbewertungen und -feedback suchen, um eine Website zu bewerten.

  • Manuell

Unternehmen wie Google setzen auch Menschen zur manuellen Bewertung von Websites ein.

Diese Qualitätsprüfer beurteilen die Glaubwürdigkeit, Expertise und Autorität einer Website in ihrer Branche anhand verschiedener Kriterien – darunter auch nutzergenerierte Inhalte auf anderen Plattformen im Internet.

Nutzergenerierte Inhalte helfen dir, in beiden Qualitätssystemen SEO-Punkte zu sammeln.

Der Einsatz nutzergenerierter Inhalte sollte ein fester Bestandteil jeder SEO-Checkliste sein, da Bewertungen und Kundenmeinungen es erleichtern, Suchmaschinen herausragende Ergebnisse zu liefern.

4 Tipps zur Förderung und Sammlung nutzergenerierter Inhalte

  • Sammle Bewertungen von früheren Kundinnen und Kunden

Du kannst automatisierte E-Mails an ehemalige Kundinnen und Kunden versenden und sie um eine Bewertung auf deiner bevorzugten Reputationsmanagement-Plattform bitten. Falls du noch keine Bewertungen sammelst, solltest du jetzt damit anfangen!

Bewertungen deiner Produkte oder Dienstleistungen sind nicht nur für dein Social Proof wichtig, sondern auch für die Conversion-Optimierung und SEO.

Eine Anleitung und eine E-Mail-Vorlage zur Sammlung von Bewertungen findest du hier.

  • Hashtags

Du kannst beispielsweise einen markenspezifischen Hashtag für Instagram einführen.

Hashtags ermöglichen es dir, Gespräche rund um deine Marke und deine Produkte online aufzubauen. Dein gewählter Hashtag sollte kurz und einprägsam sein. Sieh dir zum Beispiel Essie unten an:

  • Facebook-Gruppen

Um mehr Gemeinschaft rund um deine Marke zu schaffen, kannst du eine Facebook-Gruppe für deine Kundinnen und Kunden sowie Follower eröffnen.

Die Gruppe kann sich um gemeinsame Interessen drehen. Wenn du zum Beispiel Kosmetikprodukte verkaufst, könntest du eine Gruppe zu Beauty-Tipps & Tricks, Make-up oder Haarpflege gründen.

Wichtig ist, einen Ort zu schaffen, an dem sich deine Kundinnen und Kunden austauschen können – verzichte dabei auf zu viele Werbebeiträge, denn das Ziel der Gruppe sollte der Community-Gedanke für potenzielle und bestehende Kundinnen und Kunden sein.

Du kannst wählen, ob die Gruppe öffentlich oder geschlossen sein soll, und solltest das Gruppenziel klar kommunizieren, damit alle wissen, warum es sie gibt. Wenn du bereits eine Facebook-Business-Seite hast, kannst du ganz einfach eine passende Facebook-Gruppe einrichten.

  • Stories

In den letzten Jahren ist unser Fokus immer mehr von Desktop auf mobile Geräte gewandert, wenn es um Marketing, Verkauf und Engagement geht.

Soziale Netzwerke wie Facebook haben sich von rein textbasierten Desktop-Plattformen hin zu mobilfreundlichen Plattformen entwickelt, die es ermöglichen, Momente, Erfahrungen und Geschichten festzuhalten.

Nahezu alle sozialen Netzwerke ermöglichen inzwischen das Veröffentlichen von Stories – Instagram, Snapchat, Facebook und sogar WhatsApp. Es lohnt sich also, auf diesen Trend aufzuspringen, um effektiv mit deinen Kundinnen und Kunden zu interagieren.

Stories lassen sich auf vielfältige Weise nutzen:

  •         Interaktion mit bestehenden Kundinnen und Kunden

Wenn dein Unternehmen in den Stories deiner Kundinnen und Kunden markiert ist, kannst du diese Stories einfach reposten und auf deinem eigenen Instagram-Kanal teilen. So nutzt du nutzergenerierte Inhalte, trittst in Kontakt mit deiner Kundschaft und kannst potenzielle neue Kundinnen und Kunden auf dich aufmerksam machen.

  •         Markenbekanntheit

Du kannst auch Stories mit Alltagsbildern und Videos aus dem Büro posten, um deinen Kundinnen und Kunden Einblicke in die Abläufe deines Unternehmens zu geben. Diese kleinen Alltagseinblicke zeigen eine andere Seite deines Unternehmens und machen deine Marke nahbarer.

  •         Hype und Verkauf

Stories aus der Produktion oder aus Showrooms können genutzt werden, um neue Produkte zu hypen, Neugier zu wecken und das Interesse deiner Zielgruppe zu steigern.

Fazit

Ich hoffe, dieser Blogbeitrag hat dir geholfen, besser zu verstehen, was nutzergenerierte Inhalte sind und wie du sie für deine SEO-Strategie nutzen kannst.

Denke daran: Nutzergenerierte Inhalte steigern die Conversion-Rate, das Vertrauen in die Marke und die Mundpropaganda. All diese Faktoren wirken sich direkt auf Suchmaschinentraffic und Keyword-Rankings aus.

Fast jede Customer Journey beginnt bei Google, daher ist es für Marken entscheidend, eines ihrer stärksten Marketingtools einzusetzen – nutzergenerierte Inhalte – um Social Proof zu etablieren und das SEO effektiv zu stärken.

Wenn du mit SEO, Reputationsmanagement, nutzergenerierten Inhalten, Google Ads oder anderen Marketingaktivitäten starten möchtest, kontaktiere uns gerne jederzeit!

Hier findest du weitere Informationen:

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