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Vermeide SEO-Verlust beim Domainwechsel deiner Website

Vermeide SEO-Verlust, wenn du den Domainnamen deiner Website änderst, und erhalte deine Sichtbarkeit und dein Ranking in den Suchergebnissen.

22 Jan. 20255Min. LesezeitIeva TreilihaIeva Treiliha

Dein Unternehmen ist gut aufgestellt und deine Website generiert viel Traffic über Google. Nach reiflicher Überlegung hast du jedoch entschieden, dass der Domainname geändert werden soll. Lass mich gleich zu Beginn sagen: Ein Domainwechsel ist definitiv keine Aufgabe, die man alle zwei Wochen durchführen sollte. Denn mit einem Domainwechsel ist immer ein gewisses Risiko verbunden. Andererseits solltest du aber auch keinen Domainnamen behalten, der nicht mehr zu deiner Strategie für die Website passt. Deshalb solltest du dir ganz genau überlegen, ob du den Domainnamen wirklich wechseln möchtest – idealerweise behältst du die neue Domain dann langfristig bei.

Die Risiken eines Domainwechsels werden leider häufig unterschätzt, weil für viele “dieses SEO” etwas schwer Greifbares ist. Was aber sehr wohl greifbar ist, sind die möglichen Folgen: Du kannst nämlich an Sichtbarkeit bei Google verlieren, wenn sich deine Keyword-Positionen verschlechtern. Das reduziert den organischen Traffic auf deiner Seite und bedeutet einen Rückgang der Anfragen, die du erhältst. Und das Ziel deiner Website ist es ja, Traffic, Anfragen und Umsatz zu generieren.

Es kann dich daher teuer zu stehen kommen, wenn du das Risiko eines SEO-Verlusts ignorierst.

Deshalb empfehle ich dir, diesen Blogbeitrag aufmerksam zu lesen, um ein klares Verständnis für die besonders wichtigen Bereiche zu bekommen, auf die du bzw. dein Webentwickler achten sollten.

Und jetzt zum Technischen. Zunächst einmal:

301-Redirects

Fehlende 301-Redirects sind einer der größten Fehler, die du beim Wechsel deiner Website machen kannst.

Ein 301-Redirect bedeutet auf gut Deutsch “dauerhaft verschoben”. Genau das muss mit allen Seiten deiner Website passieren. Sie müssen jeweils weitergeleitet werden.

Beispiel: Die Produktkategorie altedomain.de/produktkategorie1 wird auf neuedomain.de/produktkategorie1 weitergeleitet.

Entsprechend wird die Produktseite altedomain.de/produktkategorie1/produkt1 auf neuedomain.de/produktkategorie1/produkt1 weitergeleitet.

Okay, du hast das Prinzip verstanden. Aber was ist, wenn ein Produkt auf der neuen Domain nicht mehr existieren soll? Dann leitest du die Produktseite auf die nächstliegende, passende Kategorie weiter. Das heißt, du kannst altedomain.de/produktkategorie1/produkt1 auf neuedomain.de/produktkategorie1 weiterleiten.

Die wichtigsten Seiten, die unbedingt weitergeleitet werden sollten, sind Seiten, die:

  • viel Traffic generieren
  • viele Conversions (Anfragen/Verkäufe) bringen
  • hohen Umsatz erzielen
  • Backlinks haben
  • gute Keyword-Positionen innehaben

Alles rund um Traffic, Conversions und Umsatz findest du in Google Analytics.

Keyword-Positionen kannst du z.B. mit Tools wie AccuRanker oder Ahrefs überwachen. Letzteres eignet sich auch zur Überprüfung deiner Backlinks.

Überwache deine Rankings

Es ist wichtig, deine Rankings vor, während und nach einem Domainwechsel zu überwachen, damit ein möglicher SEO-Verlust schnell erkannt wird. Ein Abfall bei wichtigen Keyword-Positionen lässt sich von Tag zu Tag leichter feststellen als ein Rückgang beim Umsatz, wenn dieser ohnehin stark schwankt.

Onpage-Parameter

Vermeide es möglichst, die wichtigsten Onpage-Parameter zu verändern, wenn deine alte Seite bereits gut optimiert ist und in den Suchergebnissen performt – es sei denn, du weißt genau, was du tust. Zu den wichtigsten Onpage-Parametern gehören:

  • Titel
  • Meta-Beschreibungen
  • H1- und H2-Überschriften
  • Interne Links
  • ALT-Texte bei Bildern
  • Textinhalte der Seite

Der Text sollte mindestens übernommen werden, du kannst aber natürlich auch relevanten neuen Inhalt hinzufügen.

Wenn du bereits viel SEO-Arbeit in die Website gesteckt hast, hast du wahrscheinlich einen guten Überblick darüber, welche Landingpages gut ranken und wertvollen Traffic über verschiedene Suchbegriffe bringen. Gerade bei diesen Seiten solltest du besonders vorsichtig sein.

Google Bot

Es ist wichtig, Google während der Entwicklung deiner neuen Seite in der robots.txt den Zugang zu verweigern. Noch wichtiger ist es, dem Google Bot Zugang zu gewähren, sobald die neue Seite für Besucher bereit ist. Andernfalls bist du wortwörtlich unsichtbar in den Google-Suchergebnissen.

Ladegeschwindigkeit

Je schneller deine Website lädt, desto besser ist die Nutzererfahrung – und das weiss auch Google. Sollte der Domainwechsel die Ladezeit verlängern, wirkt sich das negativ auf deine Keyword-Positionen, den organischen Traffic und die Conversionrate aus. Deine neue Website sollte daher mindestens so schnell laden wie die alte. Du kannst die Geschwindigkeit vor und nach dem Wechsel mit Google Page Speed Insights testen.

Mobile Optimierung

Google setzt auf Mobile First. Daher ist es ein absolutes Muss, dass deine neue Website ein responsives Design hat, egal ob die alte Website bereits mobilfreundlich war oder nicht. Mehr über den Mobile-First-Index und die Bedeutung eines responsiven Designs erfährst du hier. Teste die Mobilfreundlichkeit vor und nach dem Wechsel mit dem Google Mobile Friendly Tester.

Google Search Console

Denke daran, ein aktuelles Sitemap in der Search Console einzureichen, sobald deine neue Website bereit ist. Das hilft Google dabei, deine Seite schneller und korrekt zu indexieren. Überprüfe, ob die Anzahl der indexierten Seiten mit der alten übereinstimmt – oder zumindest mit der Anzahl, die du jetzt indexieren lassen möchtest, falls du alte Seiten entfernt hast.

Behalte generell die Daten in der Google Search Console nach dem Wechsel im Blick. Viele Fehler lassen sich hier frühzeitig erkennen.

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