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Wie macht man Linkbuilding im Jahr 2025?

Erhalten Sie eine Anleitung, wie Sie effektives Linkbuilding betreiben und erfahren Sie, wie Sie die Autorität und Sichtbarkeit Ihrer Website in den Suchmaschinen verbessern können.

03 Jan. 20255Min. LesezeitIeva TreilihaIeva Treiliha

Warum stehe ich nicht ganz oben in den Google-Suchergebnissen? Meine Website ist doch so schön! Wenn Ihnen diese Frage bekannt vorkommt und Sie sich darüber wundern, liegt das höchstwahrscheinlich daran, dass Sie Ihre Website nicht suchmaschinenoptimiert haben. Wie bereits in einem früheren Beitrag beschrieben, umfasst Suchmaschinenoptimierung eine Vielzahl an Disziplinen, darunter Linkbuilding, die zusammen für bessere Platzierungen bei Ihren wichtigsten Suchbegriffen sorgen. Eine gründliche On-Page-Optimierung sollte Vorrang haben – das bedeutet unter anderem eine schnelle Ladezeit, responsives Design, ein SSL-Zertifikat sowie gestochen scharfe und inhaltsreiche Landingpages. Lesen Sie hier mehr über Suchmaschinenoptimierung.

Haben Sie die On-Page-Optimierung abgehakt, wartet eine mindestens ebenso wichtige und zugleich anspruchsvolle Disziplin auf Sie: das Linkbuilding. Starke eingehende Links können den Unterschied ausmachen, ob Sie verzweifelt auf Seite 5 von Google um Aufmerksamkeit kämpfen oder von den Spitzenplätzen auf Seite 1 Ihre Mitbewerber übertrumpfen, während Sie Besucherströme auf Ihre Seite lenken und so Ihre Umsatzchancen steigern.

Linkbuilding ist eine Disziplin der Suchmaschinenoptimierung, die in den meisten Fällen von Agenturen betreut wird. Einerseits erfordert sie aktuelles Fachwissen, andererseits ist es oft schwierig, zwischen guter und schlechter Linkbuilding-Praxis zu unterscheiden. Doch was ist Linkbuilding eigentlich? Und warum ist es so entscheidend, dass andere Seiten auf Ihre Website verlinken? Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht, wie Sie effektives Linkbuilding im Jahr 2022 betreiben.

Was ist Linkbuilding?

Wie bei vielen anderen Begriffen in dieser Branche verwendet man das englische Wort Linkbuilding. Im Grunde bedeutet es, dass Sie daran arbeiten, eingehende Links zu Ihrer eigenen Website zu erhalten oder aufzubauen. Warum macht man das? Ein Link von einer anderen Website ist für Google wie eine Empfehlung. Wenn ich von meiner Seite auf Ihre verlinke, bedeutet das in den Augen von Google, dass ich Ihre Inhalte, Dienstleistungen oder Produkte empfehle.

Googles wichtigste Aufgabe ist es, den Nutzern die besten und relevantesten Suchergebnisse zu liefern. Neben einer suchmaschinenoptimierten Website sind eingehende Links ein entscheidender Faktor. Aber wie betreibt man Linkbuilding und wie unterscheidet man zwischen gutem/nützlichem und schlechtem/schädlichem Linkbuilding? Diese Unterscheidung ist oft eine Gratwanderung, da sich die „Best Practices“ im Linkbuilding in den letzten Jahren stark weiterentwickelt haben. Heutzutage weiss man ungefähr, welche Linkbuilding-Strategien dazu beitragen können, Ihre Positionen bei den Suchbegriffen zu verbessern.

Von Quantität zu Qualität

Früher hätte man vermutet, dass die Menge der Empfehlungen/Links ausschlaggebend ist, ob Google Ihrer Seite Wert beimisst. Zu Beginn war das tatsächlich so – es zählte, möglichst viele Links zu sammeln, egal ob von fragwürdigen Seiten oder nicht. Die Quantität war ausschlaggebend, ob eine Seite gut in den Suchergebnissen rankte. Diese Strategie funktioniert heute nicht mehr. Im schlimmsten Fall kann Google Ihre Seite abstrafen, wenn Ihr Linkprofil aus eingehenden Links von schlechten und irrelevanten Seiten besteht.

Qualität ist zum Schlüsselbegriff im modernen Linkbuilding geworden, und das ist auch einleuchtend. Angenommen, Sie haben zwei Bücher. Das eine wird von einem Autor empfohlen, das andere von zehn Kindern, die noch nicht lesen können. Würden Sie sich für Qualität oder Quantität entscheiden?

Wann bringt Ihnen ein Link Mehrwert?

Wir wissen nun, dass Google Seiten mit relevanten, hochwertigen eingehenden Links belohnt. Was bedeutet das konkret? Relevanz bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie einen Link von einer Seite erhalten, die in irgendeiner Weise thematisch zu Ihrer eigenen Website passt. Ein Beispiel: Sie betreiben einen Onlineshop für Herrenmode und erhalten einen Link von Euroman. Das ist ein besonders wertvoller Link, weil er von einer Seite kommt, die sich mit Ihren Kernprodukten befasst – in diesem Fall Herrenmode. Relevanz muss jedoch nicht immer branchenspezifisch sein. Auch geografische Relevanz zählt. Haben Sie beispielsweise ein Handwerksunternehmen in einer bestimmten Stadt, ist ein Link von der lokalen Presse ebenfalls sehr wertvoll.

Neben der Relevanz bewertet Google auch die Stärke der Domain, von der Sie den Link erhalten. Hat die Domain eine hohe Domain-Bewertung, also ein hohes Vertrauen bei Google, überträgt sich das auch auf Ihre Seite, wenn Sie einen Link bekommen. Es ist für Google ein wichtiges Signal, wenn starke Seiten auf Sie verlinken – das bedeutet, Sie haben aus Sicht von Google etwas Wertvolles anzubieten. Darüber hinaus legt Google Wert darauf, dass Sie Links von unterschiedlichen Domains erhalten. Also von verschiedenen Webseiten und nicht nur von vielen Unterseiten derselben Domain.

Weitere wichtige Faktoren

Gehen wir einen Schritt weiter, gibt es noch weitere Kriterien, die den Wert eines Links beeinflussen. Beispielsweise ist die Platzierung des Links auf der Seite von Bedeutung. Ein Link im Footer bringt nicht denselben Mehrwert wie ein Link, der im oberen Bereich des Fliesstextes steht. Die Platzierung signalisiert Google, wie relevant oder wichtig ein Link ist.

Auch der verwendete Ankertext ist ein Faktor – also das Wort oder die Formulierung, die verlinkt wird. Verkaufen Sie zum Beispiel Wärmepumpen zu konkurrenzfähigen Preisen, kann ein Ankertext wie „günstige Wärmepumpen“ sehr effektiv sein. Hier besteht ein klarer Zusammenhang zwischen Link und Website. Wichtig ist allerdings, dass Sie Ihre Ankertexte variieren – sowohl mit dem passenden Suchbegriff, ganzen Sätzen als auch generischen Phrasen wie „hier ansehen“, „mehr erfahren“ usw.

Das Fazit: Es kommt auf Links von relevanten und starken Seiten an, auf die Platzierung des Links und den Ankertext. Das ist alles schön und gut, aber wie bekommt man diese Links in der Praxis?

Wie bekommt man Links?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um eingehende Links für die eigene Website zu gewinnen – qualitativ hochwertige Links zu erhalten, ist jedoch nicht immer einfach. Wenn Sie Kreativität, Gründlichkeit und Optimismus mitbringen, stehen die Chancen gut, dass Ihre Linkbuilding-Strategie erfolgreich wird.

Es empfiehlt sich, verschiedene Linkquellen zu nutzen, denn ein vielfältiges Linkprofil ist optimal. Vielfältig bedeutet, dass verschiedene Linktypen Ihr Linkprofil ausmachen. Gleichzeitig ist es riskant, auf einen Schlag 100 Links zu sammeln, da Ihr Linkprofil dann unnatürlich erscheint und Google dies bestrafen kann. Im Folgenden finden Sie Beispiele, wo und wie Sie Links für Ihre Website bekommen, um schliesslich die Top-Positionen bei Google zu erreichen.

Natürliche Links
Nicht jedes Unternehmen profitiert von einer Welle natürlicher Links. Also Links, die ganz von selbst entstehen, weil Ihre Produkte so überzeugend sind, dass andere sie anerkennen und verlinken. Sie können die Wahrscheinlichkeit für natürliche Links jedoch steigern, indem Sie auf Ihrer Seite hervorragende Inhalte mit Mehrwert für andere anbieten. Wer weiss, vielleicht sind Ihre Inhalte so gut, dass andere sie freiwillig verlinken?

Netzwerk- und Lieferantenlinks
Einige der einfachsten und stärksten Links können Sie über Ihr Netzwerk erhalten. Netzwerk kann vieles bedeuten, aber insbesondere geht es um Kooperationspartner und Lieferanten. Betreiben Sie zum Beispiel einen Onlineshop, der Produkte einer externen Marke verkauft, ist es naheliegend, dass Sie dort einen starken Link bekommen können. Oder Sie verkaufen Fussböden – Ihre Böden stammen wahrscheinlich von einem externen Lieferanten, der ebenfalls daran interessiert ist, dass Käufer auf Ihrer Seite landen. Vielleicht unterstützen Sie auch andere durch Sponsoring, sei es für wohltätige Zwecke oder als lokaler Vereinspartner. Auch hier ergeben sich gute Linkmöglichkeiten. Prüfen Sie Ihr Netzwerk systematisch und sichern Sie sich hochwertige eingehende Links.

„Verkaufen“ Sie Ihre Inhalte für Links
Eine weitere Strategie, die oft starke Links bringt, ist die Erstellung hochwertiger Inhalte, die beispielsweise auf Blogs veröffentlicht werden. Sie haben zweifellos grosses Fachwissen in Ihrer Branche – nutzen Sie es, um exzellente Inhalte zu erstellen, die sowohl dem Blog, dessen Nutzern als auch Ihnen selbst einen Mehrwert bieten. Suchen Sie zunächst eine geeignete Seite, auf der Sie Ihre Inhalte veröffentlichen können, und erstellen Sie dann informative und gut geschriebene Beiträge. Anschliessend geht es um Outreach – also darum, relevante Seiten zu kontaktieren und von Ihrem Inhalt zu überzeugen. Dieser Prozess kann anspruchsvoll sein und nicht immer direkt zum Erfolg führen. In diesem Fall optimieren Sie Ihren Content weiter und üben sich darin, Ihre Inhalte zu „verkaufen“.

Presse und Advertorials
In ähnlicher Weise kann Pressearbeit eine sehr effektive Linkbuilding-Strategie sein. Einerseits haben Sie die Möglichkeit, eine positiv gestaltete Botschaft über Ihr Unternehmen zu verbreiten, andererseits verfügen Onlinemedien fast ausnahmslos über sehr starke und vertrauenswürdige Domains. Wie Ihre Pressestrategie aussieht, hängt davon ab, ob Sie ein kleines Unternehmen oder ein grosser Marktteilnehmer sind. Haben Sie eine bekannte Marke, können Sie mit der richtigen Geschichte in die überregionalen Medien gelangen und möglicherweise einen extrem starken Link erhalten. Sind Sie ein kleineres Unternehmen, sollten Sie sich nicht entmutigen lassen. Es ist deutlich einfacher, Ihre Geschichte in den lokalen Medien zu platzieren, auch wenn Ihr Unternehmen noch unbekannt ist. Das liegt unter anderem daran, dass lokale Medien weniger Ressourcen haben und sich über gute Geschichten freuen.

Ihre Geschichte muss keine bahnbrechende Neuigkeit sein – eine kleine Erfolgsgeschichte oder eine bevorstehende Veranstaltung kann oft ausreichend sein. Wird Ihre Geschichte veröffentlicht, erhalten Sie wertvolle lokale Aufmerksamkeit – doch vergessen Sie nicht, dass Sie auch auf der Suche nach starken Links sind. Kontaktieren Sie den jeweiligen Journalisten nach der Veröffentlichung und fragen Sie, ob er oder sie einen Link zu Ihrer Website einfügen kann, da dies auch den Lesern zugutekommt. Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel für eine Geschichte, die für die lokale Presse interessant sein könnte.

Advertorials

Eine andere und neuere Möglichkeit, Links von Medien zu erhalten, sind sogenannte Advertorials, die im Jahr 2019 noch weiter an Bedeutung gewonnen haben. Advertorials sind eine Wortschöpfung aus Advertisement (Anzeige) und Editorial (redaktionell). Sie können als Werbung definieren, die wie redaktioneller Inhalt gestaltet ist. Der Beitrag ähnelt in Form und Inhalt einem normalen Artikel – einzig mit dem Hinweis „Anzeige“ oder „Gesponserter Inhalt“ am Anfang. Die meisten Medien bieten mittlerweile Advertorials an – entweder indem Sie selbst den Inhalt liefern oder dieser von der Redaktion erstellt wird. Dennoch sind viele Redaktionen zwischen wirtschaftlichen Interessen und journalistischer Integrität gespalten.

Medien stehen unter finanziellem Druck – Advertorials sind eine einfache Einnahmequelle. Gleichzeitig ist es schwer zu unterscheiden, was guter Journalismus und was Werbung für ein beliebiges Unternehmen ist. Letztlich profitieren sowohl Unternehmen als auch Medien von dieser Möglichkeit, weshalb sich Advertorials zu einer beliebten Strategie zum Linkaufbau entwickelt haben. Advertorials können je nach Medium teuer sein, bieten aber eine einzigartige Gelegenheit, eine Geschichte zu veröffentlichen und einen Link von den vertrauenswürdigsten Domains des Landes zu erhalten.

Linkverzeichnisse
Früher waren Linkverzeichnisse die Hauptquelle für eingehende Links in der Anfangszeit der Suchmaschinenoptimierung – heute sind sie fast ein Schimpfwort. Linkverzeichnisse sind Seiten, auf denen Sie Ihr Unternehmen manuell eintragen und einen Link zu Ihrer Website erhalten können. Mit wenigen Ausnahmen sind Linkverzeichnisse schwache Domains mit geringem Wert. Daher sollten Sie diese Strategie mit Vorsicht einsetzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie völlig nutzlos ist. Es kommt vor allem darauf an, ob das Verzeichnis thematisch zu Ihrer Seite passt – zum Beispiel eine Kategorie für Restaurants, wenn Sie ein Restaurant betreiben. In diesem Fall kann es sich lohnen, aber wie bereits erwähnt, ist eine vielfältige Linkprofilstruktur entscheidend. Ein gelegentlicher Link aus einem Verzeichnis kann sinnvoll sein, sofern er durch weitere starke Links ergänzt wird.

Links von Wettbewerbern
Zu Beginn Ihrer Linkbuilding-Strategie sollten Sie die Linkprofile Ihrer Wettbewerber analysieren. Es gibt verschiedene Tools wie Ahrefs, mit denen Sie sehen können, woher Ihre Konkurrenten ihre Links bekommen. Die Analyse von Wettbewerber-Links ist ein schneller und unkomplizierter Weg, um starke Linkquellen zu identifizieren. Wenn Ihre Konkurrenten einen eingehenden Link von einer bestimmten Seite bekommen, stehen die Chancen gut, dass Sie dort ebenfalls einen Link erhalten können. So ernten Sie zunächst die „Low Hanging Fruits“ und schaffen die Basis für Ihr fortlaufendes Linkbuilding.

Tote Links wiederbeleben
Die letzte Linkmöglichkeit in dieser Runde erfordert detektivisches Gespür. Ziel ist es, relevante Seiten zu finden, die auf andere Websites verlinken – vielleicht sogar auf Ihre Konkurrenten – wo der Link jedoch tot ist, also eine 404-Fehlermeldung erzeugt. Die betreffende Seite hat kein Interesse daran, auf eine nicht funktionierende Seite zu verlinken – das kann Ihr Vorteil sein. Wenn Sie einen 404-Fehler gefunden haben, überlegen Sie, wie Sie die Website dazu bringen können, stattdessen auf Ihre Seite zu verlinken. Manchmal reicht es aus, den Webmaster auf das Problem hinzuweisen, und als Dankeschön erhalten Sie den Link, falls Ihr Inhalt zum ursprünglichen Thema passt. In anderen Fällen kann es sinnvoll sein, gezielt neuen Content zu erstellen, der sich am ursprünglichen Link orientiert.

Was ist internes Linkbuilding?

Wenn Sie die oben genannten Linkbuilding-Strategien erfolgreich umsetzen, können Sie Ihre Wettbewerber deutlich hinter sich lassen. Doch das Gewinnen externer Links von anderen Seiten ist nur eine Disziplin im Linkbuilding. Bevor Sie sich um Lieferantenlinks, Content-Outreach usw. kümmern, sollten Sie Ihre interne Linkstruktur im Griff haben.

Im Rahmen der On-Page-Optimierung sollten Sie Ihre Seite sowohl für Kunden/Besucher als auch für Google benutzerfreundlich gestalten. Mit einer durchdachten internen Verlinkung leiten Sie Besucher gezielt zu den Bereichen Ihrer Website, die Ihnen wichtig sind. Das erreichen Sie zum Beispiel, indem Sie von der Startseite aus Links zu bestimmten Landingpages setzen, die Sie besonders stärken möchten. Durch diese internen Links signalisieren Sie gleichzeitig Google, dass die betreffende Landingpage wichtig ist – Google erkennt das.

Oft lassen sich verschiedene Landingpages über das Menü erreichen – sind das nicht bereits interne Links? Theoretisch ja, aber auch innerhalb des Fliesstextes macht eine Verlinkung Sinn. Wahrscheinlich haben Sie auch Inhalte, die mehrere Klicks von der Startseite entfernt liegen. Mit internen Links können Sie die Wege zu Ihren wichtigsten Inhalten verkürzen – das führt fast immer zu mehr Traffic. Google bewertet die Entfernung zur Startseite, wenn es um die Gewichtung einer Landingpage geht. Je näher Ihr Inhalt an der Startseite ist, desto besser die Voraussetzungen für ein gutes Ranking bei den Hauptsuchbegriffen. Auch hier geht es um Signalwirkung: Müssen Nutzer achtmal klicken, um zu Ihrem Inhalt zu gelangen, geht Google davon aus, dass es sich nicht um priorisierte, wichtige Inhalte handelt.

Vergessen Sie ausgehende Links nicht

Externe Linkbuilding-Strategien und interne Linkstruktur sind zweifellos die wichtigsten Disziplinen, um bessere Rankings in den Google-Suchergebnissen zu erzielen. Es gibt jedoch noch eine weitere Methode, die viele oft übersehen – nämlich das Verlinken auf externe Seiten. Lange Zeit war umstritten, ob es sinnvoll ist, auf andere Seiten zu verlinken – doch wenn Sie es richtig machen, kann es durchaus Vorteile bieten.

Wenn Sie auf andere Seiten verlinken, geben Sie Ihren Nutzern Zugang zu weiteren Informationen. Das schätzt Google, denn dadurch wirken Sie als vertrauenswürdige Website. Aber: Externe Links sollten sinnvoll sein, auf relevante, starke Seiten führen und die Nutzererfahrung verbessern – sonst ist es vergeudete Mühe. Müssen Sie auf Ihre Konkurrenten verlinken? Nein, nicht unbedingt – aber auf Seiten, die thematisch zu Ihrer Branche und Ihren Inhalten passen. Das erhöht Ihre Sichtbarkeit und schafft die Möglichkeit, später selbst einen Link zu erhalten.

Viele fürchten, Besucher zu verlieren, wenn sie ausgehende Links setzen – das Risiko besteht. Doch das positive Signal an Google kann am Ende mehr wert sein. Es empfiehlt sich, externe Links in einem neuen Tab öffnen zu lassen, damit Nutzer leicht zurückkehren können. Und das werden sie wahrscheinlich tun, wenn Sie die Quelle für hilfreiche Informationen waren.

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