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3 Fehler, die dafür sorgen, dass du auf Amazon nichts verkaufst

3 Fehler, die dazu führen, dass du auf Amazon nichts verkaufst - und wie du sie beheben kannst.

24 Jan. 20253Min. LesezeitThomas Hjul AlstrupThomas Hjul Alstrup

Der Verkauf von Produkten auf Amazon ist eine Reise mit vielen Stolpersteinen, die den meisten erst bewusst werden, wenn sie mittendrin stecken. Deshalb empfehlen wir immer, sich als neuer Verkäufer auf Amazon schon zu Beginn mit einer erfahrenen Amazon-Agentur wie WeMarket zusammenzutun, um einen erfolgreichen Start ab Tag 1 zu gewährleisten – was auf Amazon besonders wichtig ist. Warum dies gerade auf Amazon entscheidend ist und welche Fehler du vor allem vermeiden solltest, möchten wir dir hier aufzeigen.

1) Unzureichende Produkttexte

Wenn du deine Produkte auf Amazon einstellst, musst du selbstverständlich Texte in der jeweiligen Sprache hinzufügen, die potenzielle Amazon-Kunden klar und prägnant über die wichtigsten Produktvorteile informieren. Verstehen die Nutzer, die deine Produktseite besuchen, nicht innerhalb weniger Sekunden, warum dein Produkt für sie eine lohnende Investition ist, entgehen dir viele Verkäufe. Daher solltest du in deinem Produkttitel und vor allem in den ersten beiden Bulletpoints die wichtigsten Produktvorteile und Kaufargumente platzieren, die potenzielle Kunden unbedingt kennen sollten. Leider (oder zum Glück, je nachdem, wie man es sieht) treffen die meisten Amazon-Nutzer ihre Kaufentscheidung bereits nach wenigen Sekunden. Du hast also nur sehr wenig Zeit, um sie zu überzeugen, bevor sie deine Produktseite wieder verlassen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die restlichen Teile deiner informativen Produktbeschreibungen – die die Mehrheit der Besucher wie erwähnt nicht lesen wird – unwichtig sind. Im Gegenteil! Hier solltest du vor allem die zweite wichtige Funktion der Produkttexte im Blick haben, nämlich Amazon SEO. Aus diesem Grund empfehlen wir dir immer – insbesondere BEVOR du viele Ressourcen für die Übersetzung deiner bestehenden Produkttexte aus deinem eigenen Onlineshop aufwendest – eine fundierte SEO-Analyse durchzuführen, um die passenden Suchbegriffe und -phrasen zu identifizieren, die deine Produkttexte auf Amazon enthalten sollten, damit deine Produkte bei den relevantesten Suchanfragen auf Seite 1 erscheinen. Falls du deine bestehenden Produkttexte bereits SEO-optimiert hast, mag dir dieser Tipp vielleicht überflüssig erscheinen, aber bedenke dabei drei Dinge: Erstens ist Amazon ein geschlossenes System, in dem Suchbegriffe, Suchmuster usw. sich deutlich von denen bei Google unterscheiden können. Zweitens ändern sich Suchmuster im Laufe der Zeit, daher ist es immer wichtig, die Produkttexte regelmäßig SEO-technisch zu optimieren. Drittens sind Suchmuster auch kulturell und national unterschiedlich – die Suchbegriffe, die auf Amazon Deutschland vielleicht tausende monatliche Suchen haben und dir viele Bestellungen im deutschen Shop gebracht haben, werden in Italien möglicherweise kaum gesucht.

Zusammenfassend unser Tipp zu deinen Produkttexten auf Amazon: Platziere deine wichtigsten Kaufargumente immer ganz oben, damit sie sofort ins Auge fallen. Und stelle sicher, dass du vor der finalen Ausarbeitung deiner Produkttexte eine detaillierte SEO-Analyse machst, damit du weißt, welche Keywords enthalten sein müssen, um so viel relevante Reichweite wie möglich auf deine Produktseiten zu lenken.

2) Schwache Produktbilder

Wie oben beschrieben, ist es entscheidend, dass Amazon-Nutzer beim Besuch deiner Produktseite sofort die wichtigsten Kaufargumente in Textform sehen. Noch wichtiger jedoch sind die Produktbilder auf deinen Listings. Wie du vermutlich schon weißt, können hochwertige und ansprechende Produktbilder potenzielle Kunden dazu bewegen, deine Produkte in den Warenkorb zu legen. Unscharfe oder verwirrende Bilder hingegen bewirken genau das Gegenteil.
Wie bei den schriftlichen Argumenten kannst du bei Amazon mehrere Produktbilder zu deinen Artikeln hinzufügen. Auch hier ist es entscheidend, die Bilder auszuwählen, die für neue potenzielle Kunden am überzeugendsten sind, und sie an die erste Stelle der Bildreihe zu setzen. Beachte außerdem, dass das erste Produktbild auch in den Suchergebnissen neben deinem Produkttitel angezeigt wird. Wenn du also ein auffälligeres Bild als deine Konkurrenz hast, verschaffst du dir damit einen wichtigen Vorsprung.
Wenn du – wie wir fast immer empfehlen – für deine Produkte auf Amazon auch A+ Content und einen Brand Store angelegt hast, ist es auch hier wichtig, auf hochwertige visuelle Inhalte zu achten, um das Maximum aus deinen Bemühungen herauszuholen.

3) Fehlendes oder unstrukturiertes Marketing

Gute, SEO-optimierte Texte und starke Produktbilder reichen für den Verkauf meist nicht aus. Die Konkurrenz auf Amazon ist in der Regel einfach zu groß. Um das organische Wachstum, das gut strukturierter Content auf deinen Produktseiten generieren kann, zu unterstützen, empfehlen wir immer, Ressourcen für die Planung und Umsetzung gezielter Marketingkampagnen auf Amazon einzuplanen. Es gibt grundsätzlich drei verschiedene Kampagnentypen: Sponsored Products, Sponsored Brands und Sponsored Display. Alle drei dienen dazu, deine Produkte an den für dein Unternehmen wichtigsten Stellen auf Amazon sichtbar zu machen – zum Beispiel ganz oben auf Seite 1 der Suchergebnisse oder neben den Listings deiner Mitbewerber. Da solche Kampagnen natürlich nicht kostenlos sind, ist es besonders wichtig, die Kampagnen so aufzusetzen, dass sie möglichst genau deine Zielgruppe erreichen und profitabel sind. Zudem solltest du deine Kampagnenstrategie kontinuierlich überprüfen und bereit sein, sie an veränderte Suchmuster und Maßnahmen der Konkurrenz anzupassen. Denn wie wir gerne sagen: „Amazon schläft nie – und du solltest es auch nicht“.

Möchtest du Unterstützung beim erfolgreichen Verkaufen auf Amazon, dann sende uns gerne eine E-Mail an kontakt@wemarket.dk/ oder ruf uns an unter 70 44 42 88.

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