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Facebook Marketing – 5 effektive Tricks, die in der Praxis funktionieren

5 effektive Tricks für Facebook-Marketing, die in der Praxis funktionieren und dir helfen, Engagement, Sichtbarkeit und Umsatz durch gezielte Werbung zu steigern.

20 Jan. 20253Min. LesezeitThomas HaurumThomas Haurum

Ist dein Unternehmen noch neu auf Meta (früher Facebook) und hast du vielleicht noch nie eine Meta (früher Facebook) Anzeige geschaltet, solltest du zunächst herausfinden, ob diese Plattform überhaupt die richtige für dein Business ist. Das kannst du hier nachlesen.

Hast du dich dafür entschieden, Meta (früher Facebook) Werbung als Teil deiner Marketingstrategie einzusetzen oder bist du vielleicht schon mit Meta (früher Facebook) Werbung aktiv, ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich. Hier stelle ich dir 5 effektive Tricks vor, um dein Online-Marketing auf Meta (früher Facebook) zu beschleunigen. Der Beitrag dient dir als einfache Anleitung zu grundlegenden Tools und Anzeigenformaten, die sich in der Praxis bewährt haben.

Der Beitrag richtet sich vor allem an diejenigen, die schon mit dem Meta (früher Facebook) Werbeanzeigenmanager gearbeitet haben. Aber auch wenn du deine erste Anzeige schalten möchtest, kannst du diese Anleitung nutzen, um von Anfang an erfolgreich zu sein.

In diesem Beitrag erfährst du:

Tracking mit Facebook Pixel

Ein Pixel ist ein Tracking-Script, das du auf deiner Website oder deinem Onlineshop installierst, um Conversions zu erfassen und Retargeting-Anzeigen an potenzielle Kunden auszuspielen, die deine Seite möglicherweise ohne Kauf verlassen haben.

Warum MUSST du einen Pixel haben?

Angenommen, du betreibst einen Onlineshop, in dem du Kaffeebohnen verkaufst, und ich habe deine Seite besucht und mir äthiopische Kaffeebohnen angesehen. Danach habe ich die Seite verlassen, ohne etwas zu kaufen, und schaue später bei Meta (früher Facebook) vorbei. Während ich durch meinen Feed scrolle, sehe ich deine Anzeige für äthiopische Kaffeebohnen, die mich daran erinnert, dass ich diese kaufen wollte.

Das alles ist dank eines Meta (früher Facebook) Pixels möglich!

Der Pixel ist im Code deiner Website installiert und trackt, was ich mir angesehen habe und ob ich eventuell etwas in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft habe. Diese Informationen kannst du für die Segmentierung nutzen, wenn du deine Meta (früher Facebook) Anzeige einrichtest, um mich gezielt für Produkte anzusprechen, für die ich bereits Interesse gezeigt habe.

Neben dem Retargeting auf Meta (früher Facebook) kann der Pixel auch deine Conversions tracken. Das ist praktisch, weil du so siehst, ob deine Werbeausgaben sinnvoll eingesetzt sind. Du kannst messen, welche Anzeigen am besten performen und deine Kampagnen laufend optimieren – je nachdem, was funktioniert und was nicht.

Hast du noch keinen Pixel auf deiner Seite, findest du hier eine einfache Anleitung.

Außerdem empfehle ich dir die Chrome-Erweiterung Meta (früher Facebook) Pixel Helper. Damit kannst du deine Implementierung überprüfen und Fehler leichter finden.

Boost von Facebook Beiträgen

Du hast einen großartigen Beitrag auf Meta (früher Facebook) veröffentlicht und alles umgesetzt, was im Blogbeitrag zu 4 Tipps für mehr organische Reichweite auf Meta (früher Facebook) empfohlen wird.

Trotzdem erreichst du nicht genug potenzielle Kunden. Hier kommt der Boost ins Spiel. Auf Meta (früher Facebook) kannst du durch eine einfache Zahlung die Reichweite deines Beitrags erhöhen.

Voraussetzung für das Boosten ist, dass du eine Seite besitzt oder eine Seitenrolle hast, die dir das Schalten von Werbung erlaubt. Ich empfehle jedoch, ein Werbekonto im Meta (früher Facebook) Business Manager einzurichten und die Zahlungsinformationen dort zu hinterlegen.

Nachdem du deinen Beitrag veröffentlicht oder geplant hast, kannst du diesen über die Schaltfläche „Beitrag bewerben“ unter dem Beitrag boosten.

Beim Boosten kannst du dein Ziel auswählen, z. B. mehr Interaktionen mit deinem Beitrag oder mehr Klicks auf einen Link. Alternativ kannst du wählen, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten und zu chatten. Nach der Zielauswahl kannst du entscheiden, ob du eine Schaltfläche auf deinem Beitrag möchtest, z. B. „Jetzt kaufen“, „Jetzt reservieren“, „Mehr erfahren“, „Anmelden“, „Route planen“ oder „Nachricht senden“.

Als Nächstes wählst du deine Zielgruppe. Normalerweise stehen im Werbeanzeigenmanager benutzerdefinierte, gespeicherte und kopierte Zielgruppen zur Verfügung. Beim Boosting arbeitest du nur mit gespeicherten Zielgruppen. Wenn bereits gespeicherte Zielgruppen nicht angezeigt werden, scrolle ganz nach unten und wähle dein Werbekonto aus, da Zielgruppen mit dem Werbekonto und nicht mit der Meta (früher Facebook) Seite verbunden sind. In einer gespeicherten Zielgruppe kannst du deine Zielgruppe nach geografischen, demografischen und verhaltensbasierten Kriterien aus Meta (früher Facebook) auswählen.

Anschließend kannst du automatische Platzierungen für deinen Boost auswählen. Danach legst du Laufzeit und Budget fest – also wie lange der Beitrag beworben wird und wie viel du investieren möchtest. Je mehr du bezahlst, desto mehr Menschen erreichst du. Zuletzt wählst du dein Werbekonto aus – wie vorhin beschrieben, ist es sinnvoll, dies zuerst zu tun, um die richtige Zielgruppe auswählen zu können.

Nachdem du den Boost durchgeführt hast, findest du die Anzeige im Werbeanzeigenmanager, wo du weitere Parameter bearbeiten kannst, die im einfachen Boost-Tool nicht verfügbar sind.

Möchtest du mehr über Boosts, Werbeanzeigenmanager und Power Editor wissen, findest du hier einen ausführlichen Beitrag.

DPA – Dynamic Product Ads

DPA ist ein großartiges Anzeigenformat, wenn du eine Website oder einen Onlineshop hast, auf dem du direkt Produkte verkaufst. Dynamic Product Ads eignen sich ideal für Retargeting, da sie – wie der Name schon sagt – dynamisch sind und du mehrere Produkte gleichzeitig präsentieren kannst. DPA Anzeigen passen sich automatisch an das Nutzerverhalten auf deiner Website oder deinem Onlineshop an.

Voraussetzung für das Erstellen von DPA Anzeigen ist, dass du einen Pixel auf deiner Website oder deinem Shop installiert und ein Produktkatalog bei Meta (früher Facebook) angelegt hast.

5 gute Gründe für DPA Anzeigen

  • Sie sind interaktiv und erhöhen die Conversion-Rate.
  • Kunden haben bereits Interesse gezeigt, daher sind die Anzeigen immer relevant.
  • Sie sind dynamisch und sparen dir viel Zeit beim Setup.
  • Auch die Creatives sind dynamisch – du musst nicht für jedes Produkt eigene Werbemittel erstellen.
  • Du kannst Produktsets und damit Cross-Selling-Anzeigen erstellen.

3 Nachteile und Gründe, warum DPA vielleicht nicht zu dir passt

  • DPA Anzeigen sind nur relevant, wenn du Produkte verkaufst und einen Produktkatalog auf Meta (früher Facebook) hast.
  • Verkaufst du Dienstleistungen, ist dieses Format (vielleicht) nicht geeignet.
  • Du wählst die Creatives nicht selbst – das kann ein Nachteil sein, wenn die Bilder deines Shops nicht ansprechend sind.

Aber es gibt Hoffnung: Mein Kollege Anders hat einen Blogbeitrag geschrieben, wie du deine DPA Anzeigen optimierst. Hier geht’s zum Beitrag.

Außerdem kannst du noch mehr Relevanz und damit Wert und Ertrag aus deiner Werbung herausholen, wenn du deine Anzeigensets aufteilst. Das heißt, Anzeigenset „A“ wird an die Zielgruppe ausgespielt, die sich für „A“ interessiert, und Set „B“ an die, die sich für „B“ interessiert haben – statt nur eine Standard-DPA-Anzeige an alle Besucher deiner Website zu zeigen. Durch die Aufteilung steigerst du die Relevanz und damit auch den laufenden Ertrag.

Videoanzeigen

Der Einsatz von Videos im Marketing hat generell einen hohen Wert, da Metas (früher Facebook) Algorithmus Videos bevorzugt, was für eine größere organische Reichweite sorgt. Zudem interagieren Nutzer meist stärker mit Videos als mit Bild- oder reinen Textbeiträgen.

Es gibt viele Möglichkeiten, Videoanzeigen zu erstellen, je nach Zielsetzung und den verfügbaren Ressourcen. Für Animationsvideos empfehle ich Adobe After Effects.

Du brauchst jedoch nicht immer das neueste Equipment. Ein Smartphone mit Videofunktion und eine gute Idee reichen oft schon aus. Wer zusätzlich ein Videobearbeitungsprogramm wie Adobe Premiere Pro hat, ist im Vorteil, aber es funktioniert auch direkt am Handy. Für Android gibt es z. B. die App PowerDirector für 49,- Euro, für iPhone kann man das kostenlose iMovie nutzen. Weitere Empfehlungen von Meta (früher Facebook) findest du im Mobile Studio.

4 Tipps für Facebook Videos

  • Lade deine Videos immer direkt auf Meta (früher Facebook) hoch, statt sie zuerst bei YouTube zu veröffentlichen und dann zu teilen. YouTube und Meta (früher Facebook) sind Konkurrenten im Videomarkt. Daher wird dein Video besser ausgespielt, wenn du es direkt auf Meta (früher Facebook) hochlädst.
  • Fange die Aufmerksamkeit des Zuschauers schnell! Im Durchschnitt hast du 1,7 Sekunden, um jemanden zu fesseln. Wenn du in dieser Zeit nicht überzeugst, scrollt der Nutzer weiter. Emojis, Zahlen und Hashtags funktionieren dabei besonders gut – sowohl im Anzeigentext als auch im ersten Clip deines Videos.
  • Nutze Untertitel! Videos werden beim Scrollen im Feed automatisch abgespielt, aber leider meist ohne Ton. Erst beim Anklicken wird der Ton aktiviert. Ohne Untertitel verpasst der Zuschauer daher schnell die wichtigsten Inhalte. Viele Nutzer schauen Videos auch ganz ohne Ton – etwa im Wartezimmer, am Bahnhof oder im Bus. Untertitel verbessern die Nutzererfahrung und stellen sicher, dass die Botschaft auch ohne Ton ankommt.
  • Lass dein Video möglichst oft teilen, vor allem direkt nach dem Upload. Der Meta (früher Facebook) Algorithmus bevorzugt Videos mit vielen Likes, Teilungen und Kommentaren, insbesondere kurz nach Veröffentlichung. Diese Interaktionen zeigen Meta (früher Facebook), dass dein Video relevant für die Zielgruppe ist, und sorgen für größere Reichweite. Mit Meta (früher Facebook) Anzeigenoptimierung kannst du gezielt Nutzer ansprechen, die besonders bereit sind, mit deinem Beitrag zu interagieren.

Lead Ads

Das Ziel von Leadgenerierungs-Anzeigen ist es, E-Mail-Adressen und ggf. weitere Informationen von potenziellen Kunden wie Name, Alter usw. zu sammeln.

Beim Erstellen einer Lead Ad auf Meta (früher Facebook) wählst du im Werbeanzeigenmanager „Leadgenerierung“ als Ziel aus. Danach erscheint ein neuer Tab namens „Schnellformular“ in der Anzeige. Dort richtest du das Formular ein und entscheidest, welche Informationen du vom Kunden abfragen möchtest. Am häufigsten werden E-Mails abgefragt, aber du kannst auch weitere Angaben oder bedingte Antworten nutzen. Ein Beispiel: Die Frage „Hast du einen Job?“ kann mit ja oder nein beantwortet werden. Bei „nein“ passiert nichts, bei „ja“ öffnet sich die nächste Frage, z. B. „Was ist dein Beruf?“ mit einem Textfeld für die Antwort.

Der erste und vielleicht wichtigste Tipp bei Lead Ads: je kürzer, desto besser. Je mehr Fragen du im Formular stellst, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer es ausfüllen. Möchtest du möglichst viele Leads generieren, halte das Formular so kurz wie möglich.

7 Anreize, damit Nutzer ein B2C Leadformular ausfüllen

Nutzer füllen ein Leadformular in der Regel nur aus, wenn sie dafür einen Anreiz bekommen. Hier sind 7 mögliche Incentives:

  • Teil einer Bewegung (Brand) werden
    Manche füllen ein Formular aus, weil sie Fans deiner Marke sind. Das ist jedoch selten und meist nur bei großen internationalen Marken der Fall. Für viele Leads empfehle ich daher die anderen 6 Anreize.
  • Konditionierter Bonus
    Beispiel: Wer sich für den Newsletter anmeldet, erhält ein Willkommensgeschenk beim ersten Kauf oder kostenlosen Versand.
  • Gewinnspiele
    Gewinnspiele auf Meta (früher Facebook) liefern meist günstige bzw. viele Leads, auch wenn die Qualität nicht immer hoch ist.
  • Guides
    Ein kostenloser Videokurs kann als Anreiz dienen, das Formular auszufüllen.
  • Rabatte
    Rabatte erklären sich von selbst: Formular ausfüllen und X% beim nächsten Einkauf sparen. Gutscheincodes sind beliebt, da sie den Umsatz direkt fördern.
  • Events
    Beispiel: E-Mail-Adresse eintragen, um an einem Webinar oder einer Offline-Veranstaltung teilzunehmen.
  • Limited Edition
    Dein Produkt gibt es nur in begrenzter Menge. Dieser Anreiz erzeugt Dringlichkeit – wer nicht sofort handelt, könnte das Angebot verpassen.

Du kennst nun die 7 Anreize, aber du kannst sie auch kombinieren. Zum Beispiel: Nutzer geben ihre E-Mail-Adresse an, um an einem Gewinnspiel für eine begrenzte Anzahl Gutscheincodes teilzunehmen.

Ich hoffe, du hast nun einen besseren Überblick, wie du mehr aus deiner Meta (früher Facebook) Werbung herausholen kannst. Benötigst du Unterstützung bei der Einrichtung und Verwaltung deiner Meta (früher Facebook) Anzeigen, stehen wir dir jederzeit gerne zur Verfügung.

Kontaktiere uns unter Tel.: 70 44 42 90 oder fülle das Formular hier aus – wir beraten dich unverbindlich zu den Möglichkeiten für dein Unternehmen.

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