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Best Practices für die Automatisierung verlassener Warenkörbe, die Ihnen helfen, verlorene Verkäufe zurückzugewinnen und die Conversion-Rate zu steigern, indem Sie automatisch auf abgebrochene Warenkörbe reagieren.
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Kaufen alle Besucher, die Produkte in den Warenkorb Ihres Onlineshops legen, tatsächlich etwas? Wenn ja, sind Sie entweder außergewöhnlich geschickt oder einfach nur sehr glücklich.
Wir anderen müssen zu Tricks greifen, um unsere Besucher zu halten und sie langfristig zu Kunden zu machen. Um das Maximum aus unserem Budget herauszuholen, automatisieren wir die Prozesse. In diesem Blogbeitrag spreche ich über die Automatisierung verlassener Warenkörbe und wie Sie sie effektiv nutzen können.
Abandoned Cart Mails oder auch verlassene Warenkorb-Mails sind eine Form des Remarketings, bei der Sie eine E-Mail an einen Besucher Ihrer Website senden, der ein Produkt in den Warenkorb gelegt und anschließend die Seite verlassen hat – ohne den Kauf abzuschließen. Die E-Mail enthält die Produkte, die der Besucher im Warenkorb hatte, aber nicht gekauft hat.
Mit dem Versand einer Abandoned Cart Mail machen Sie es dem Besucher besonders einfach, den Kaufprozess wieder aufzunehmen.
Wichtiger Hinweis!
Um eine E-Mail an einen Besucher senden zu können, benötigen Sie selbstverständlich seine E-Mail-Adresse und vor allem seine Zustimmung, E-Mails zu erhalten.
Seien Sie eindeutig und klar in Ihrer Botschaft und stellen Sie sicher, dass Ihre Mails nur ein konkretes Ziel verfolgen. Geben Sie dem Empfänger mehrere Möglichkeiten, muss er auch mehrere Entscheidungen treffen. Halten Sie es daher einfach, sodass die einzige Entscheidung der Kauf ist. Vermeiden Sie zum Beispiel, dem Kunden sowohl anzubieten, „vergessene“ Produkte zu kaufen UND Ihnen auf Facebook zu folgen, oder etwas zu kaufen UND Ihre Angebote zu sehen. Bleiben Sie beim Thema und sorgen Sie für eine glasklare Botschaft!
Eine einzelne Mail wird leicht übersehen und hat selten große Wirkung. Deswegen dürfen Sie ruhig mehrere Mails versenden, solange Sie Ihre Botschaft gezielt platzieren und relevant bleiben. Aber Vorsicht!
Sie sollten Ihre Empfänger nicht zuspammen. Viele Verbraucher empfinden Abandoned Cart Mails als störend (meist, weil sie nicht richtig umgesetzt werden). Wir empfehlen, maximal 3 Mails in Ihrem Abandoned Cart Mail-Flow zu integrieren.
Wir kennen es alle: Man überfliegt das Postfach und plötzlich fällt einem eine spannende Betreffzeile auf. Diese Mail möchten wir lesen.
Es hat daher höchste Priorität, eine Betreffzeile zu wählen, die ins Auge fällt. Investieren Sie Zeit in die perfekte Formulierung, um herauszufinden, welche Variante die besten Ergebnisse (sprich: Öffnungsraten) bringt.
Je nach Komplexität Ihres Marketing-Setups sind Sie vermutlich auf mehreren Plattformen aktiv. Überlegen Sie daher auch, wie ein Abandoned Cart Flow in Ihr Remarketing auf Facebook oder anderen Kanälen passt.
Was macht am meisten Sinn? Sollen Personen, die auf den CTA in Ihrer Abandoned Cart Mail klicken, auf der Startseite oder direkt im verlassenen Warenkorb landen? Die Antwort liegt meist dazwischen. Viele Nutzer recherchieren Produkte zunächst mobil, kaufen dann aber am PC. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie Ihre Empfänger zurück in den Shop holen. Sie sollten wieder in das Einkaufserlebnis zurückkehren – aber nicht in einen leeren Warenkorb, wenn sie zuvor von einem anderen Gerät aus eingekauft haben.
Braucht es ein wenig Überzeugung? Setzen Sie gezielt und maßvoll einen kleinen Anreiz ein, der Ihre Empfänger zur finalen Entscheidung führt. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit Rabattcodes gemacht, die in Abandoned Cart Mails eine kleine Geschenkaktion auslösen. Es sollte nicht Ihre gesamte Marge auffressen, aber einen echten Mehrwert bieten, damit der Kaufanreiz steigt.
Ihr Abandoned Cart Mail-Flow sollte relativ schnell starten, nachdem ein Besucher Ihren Shop und einen gefüllten Warenkorb verlassen hat. Die Faustregel: ca. eine Stunde danach. Am Folgetag können Sie eine Erinnerungsmail senden, die zusätzlich einen Rabatt- oder Gutscheincode enthält. Wenn Sie zu lange warten, besteht das Risiko, dass der Kunde bereits woanders gekauft hat.
Zu viele Botschaften auf einmal verwirren mehr, als sie helfen. Disziplinieren Sie sich, dem Empfänger nur eine konkrete Option zu bieten. Überfrachten Sie ihn mit Botschaften, fehlt ein klares Ziel. Abandoned Cart Mails haben EIN Ziel – Umsatz zu generieren. Bleiben Sie dabei.
Niemand mag es, mit Mails zugespammt zu werden – auch Ihre Besucher und Kunden nicht. Wie oben erwähnt, reicht eine Mail oft nicht aus, zu viele sind aber kontraproduktiv. Im schlimmsten Fall verlieren Sie einen treuen Kunden. Versenden Sie maximal 3 Mails und achten Sie immer auf Relevanz.
Es darf nie unklar sein, wer der Absender ist. Bleiben Sie Ihrer Markenidentität treu. Achten Sie darauf, dass Design und visuelle Darstellung zum Rest Ihres Markenauftritts passen. Nutzen Sie in Ihrer sonstigen Kommunikation Humor, Autorität oder andere Stilmittel, übernehmen Sie dies auch in Ihren Abandoned Cart Mails.
Andernfalls erkennen Sie Ihre Empfänger nicht als Absender wieder und Ihre Mails verlieren an Relevanz.
Ein Anreiz kann hilfreich sein, sollte aber mit Bedacht eingesetzt werden. Übertreiben Sie es nicht, sonst gewöhnen sich Ihre Kunden daran, nur noch mit Rabatt zu kaufen.
Sehen Sie Rabattcodes als letzten Anstoß für Käufer, die ohnehin schon überlegen.
R-E-L-E-V-A-N-Z – und die hängt stark vom Timing ab. Versenden Sie Ihre Mails zu spät, verlieren Sie an Relevanz.
Deshalb sollten Sie schnell reagieren. Die meisten E-Mail-Systeme, wie z. B. Mailchimp, erlauben den Versand bereits eine Stunde nach Warenkorbabbruch.
MERKEN!
Ihre Empfänger haben Ihnen mit ihrer E-Mail-Adresse und Zustimmung Vertrauen geschenkt. Missbrauchen Sie es nicht.
Versenden Sie keine Spam-Mails, seien Sie klar in Ihrer Botschaft und achten Sie auf Relevanz!
Damit sind Sie bestens gerüstet, eine effektive Automatisierung für verlassene Warenkörbe in Ihrem bevorzugten E-Mail-Tool einzurichten – egal, ob Sie MailChimp, ActiveCampaign oder eine andere Plattform nutzen.
Bei WeMarket bieten wir Unternehmen einen Benchmark-Bericht an, der ihre Marketingaktivitäten mit den wichtigsten Wettbewerbern vergleicht. Sie entscheiden selbst, mit wem wir den Vergleich anstellen sollen.
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